Denkmalschutz wird gefördert

Vielerorts stehen historische und erhaltenswerte Gebäude unter Denkmalschutz. Um sie für die Nachwelt zu erhalten und auch unter unseren heutigen Ansprüchen nutzen zu können, müssen sich Eigentümer bei Modernisierungen, Sanierungen und Umbauten an strenge Regeln halten. In den vorherigen Jahrhunderten gab es z.B. keinerlei Vorgaben an den Wärmeschutz, Energieeffizienzmaßnahmen bedürfen so einer besonderen Sorgfalt. Zuständig und Ansprechpartner für Anträge auf Veränderungen an Denkmalen ist in der Regel die untere Denkmalschutzbehörde.

Einspeisevergütung für Erneuerbare Energien

Ökostrom-Produzenten erhalten momentan eine feste Einspeisevergütung, die je nach Anlage und Energiequelle variiert. Hauseigentümer, die im Juli 2014 einen 10 kWp – Photovoltaik-Anlage auf dem Hausdach in Betrieb nehmen, erhalten für die kommenden 20 Jahre beispielsweise 12,88 Cent je eingespeiste kWh. Finanziert wird die Bundes-Förderung über die Stromkunden. Die zahlen die EEG-Umlage mit derzeit 6,24 Cent je kWh mit ihrer Stromrechnung. Je mehr Strom aus regenerativen Quellen gewonnen wird, umso mehr Strom muss allerdings über die Förderung zu den garantierten Sätzen entlohnt werden.

Zuschuss zur Pelletheizung

"Es sind nicht immer die spektakulären Projekte, die gleichzeitig auch gute Vorbilder sind. Die Anlage der Familie R. ist ein Beispiel dafür, dass auch kleine Schritte unverzichtbar für den Klimaschutz made in NRW sind.“, sagte Minister Remmel. Im Rahmen der Initiative „ZukunftsEnergienNRW: Orte der Energiezukunft“ besucht der NRW-Umweltminister 60 Orte, an denen Erneuerbare Energien erfolgreich eingesetzt werden. Das ist bereits die 24. Station seiner Tour.

Deutschland heizt vor allem mit Gas

In den meisten Wohnhäusern Deutschlands wird mit Gas geheizt. Moderne Gas-Brennwerttechnik wird neben Erneuerbarer-Energien-Heizungen auch in Zukunft eine große Rolle spielen. Erdgas wird zumeist importiert, derzeit vor allem aus Russland. Die Bundestagsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen fragte genauer nach. Eine Kurzstudie von Fraunhofer IWES soll zeigen, ob und wie der Erdgasverbrauch Deutschlands nachhaltig gesenkt werden kann.

Energieeffiziente Gebäude - Bayern will Vorreiter werden

Das brachte bereits die Shell BDH Hauswärme-Studie auf den Punkt: Nur 20 % aller deutschen Heizanlagen seien demnach auf dem aktuellen Stand der Technik. „Mit den heute zur Verfügung stehenden Technologien ist es bei Einfamilienhäusern, je nach Haus und Modernisierung möglich, bis zu 50 % der Energie einzusparen“, erklärt Bernhard Steppe, Geschäftsführer von Wolf, einer der führenden Heizungshersteller Deutschlands. Bis zu 13 % des gesamten deutschen Energieverbrauchs könnten so bereits im nächsten Jahr eingespart werden.

Ein KfW-Kredit spart Zinsen

Förderkredite in Höhe von insgesamt 7,6 Mrd. € sagte die KfW von Januar bis Juni 2014 für Bau- und Sanierungsvorhaben an Wohngebäuden zu. Davon entfallen 2,9 Mrd. € auf das Programm „Energieeffizient Bauen“. Die Förderung im Programm „Energieeffizient Sanieren“ umfasst Kredite in Höhe von 2,1 Mrd. €, plus 28.000 Investitionszuschüsse. Im “KfW-Wohneigentumsprogramm” wurden bereits von 2,4 Mrd. € vergeben, weitere 0,2 Mrd. € für Kredite im Programm „Altengerecht umbauen“.

Progress.NRW gerät ins Stocken

Aufgrund der momentanen Haushaltssperre des Landes Nordrhein-Westfalens, werden derzeit keine Förderanträge im Programmteil “progres.nrw – Markteinführung” bewilligt. Da die Förderungen, ausschließlich aus Landesmitteln erfolgen, kann die zuständige Abteilung für Bergbau und Energie der Bezirksregierung Arnsberg derzeit keine Zuschüsse zusagen.

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