Faire Lasten­verteilung bei der Energie­wende

Nachdem bekannt wurde, dass die Große Koalition vorerst keine steuer­liche Förderung für energetische Gebäude­modernisierungen beschließen will, beklagt Haus & Grund in einer Pressemeldung  die Schieflage bei der Energiewende im Gebäudebereich. „Statt, wie stets bekundet, zu fordern und zu fördern, wird den Haus­eigen­tümern zwar immer tiefer in die Taschen gegriffen, ohne sie – wie versprochen – auch zu entlasten“, kritisierte der Verbandschef.

Neubaukompass für die Heizung

Zum 1. Januar 2016 werden die energetischen Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) an Neubauten um 25 % verschärft. Das Institut für Technische Gebäudeausrüstung (ITG) hat im Auftrag der Brancheninitiative Zukunft ERDGAS untersucht, mit welchen Technologien sich die neuen Anforderungen zu welchen Kosten erfüllen lassen. Im Neubaukompass sind die Ergebnisse übersichtlich zusammengefasst.

Startschuss zum neuen MAP

„Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat heute die Novelle der Richtlinien zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt (Marktanreizprogramm, MAP) vorgelegt.“ So die Pressemitteilung des BMWi: Die Förderrichtlinie geht zum 1. April 2015 an den Start und bringt vor allem folgende wichtige Neuerungen:

MAP - neue Details

Das neue Markanreizprogramm soll nächste Woche auf der Fachmesse ISH in Frankfurt vorgestellt werden. Die Spekulationen über die höhen der Zuschüsse vom BAFA laufen weiter. Die sollen bereits ab 1. April an den Start gehen und wecken das Interesse bei Hauseigentümern, Handwerkern und Herstellern. EnBauSa.de veröffentlichte nun ebenfalls Details zur neuen BAFA-Förderung. Die wichtigsten im Überblick:

Solaranlagen

Energieberatung wird bezuschusst

Eine Energieberatung ist der Schlüssel zum Energiespar-Erfolg. Bei den Beratungskosten können routinierte Sparfüchse ab März gleich anfangen. Für eine Vor-Ort-Energieberatung gibt`s einen staatlichen Zuschuss vom BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle). Zum 1. März 2015 tritt die neue Förderrichtlinie in Kraft.

Einfacher zur EU-Förderung für Quartiere

Effektive Förderung für benachteiligte Stadtviertel in Nordrhein-Westfalen: Das Ministerium für Stadtentwicklung schnürt ein Förderpaket und bündelt die NRW-EU Programme des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER). So stehen für die Entwicklung von benachteiligten Quartieren und Ortsteilen bis 2020 rund 175 Mio. € aus EU-Mitteln zur Verfügung. Die Kofinanzierung aus Bundes- und Landesmitteln erfolgt in gleicher Höhe. Somit stehen in Summe 350 Mio.

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