Hamburg bezuschusst den Umstieg auf Erneuerbare Wärme

Der Umstieg auf erneuerbare Energien lohnt sich. Von geringen CO2- Emissionen profitieren Mensch und Umwelt, von lohnenden Fördergeldern der Hauseigentümer sogar selbst. Vor allem das BAFA zahlt die staatlichen Zuschüsse für Solarthermie, für Wärmepumpen sowie Holz- und Pelletheizungen aus. In einigen deutschen Regionen gibt es zusätzliche regionale Fördertöpfe. So auch in Hamburg.

KfW Zinsänderung

Zinsänderung zum 4. November 2016

Betroffen ist zum Einen, das von Bauherren und Hauskäufern beliebte Wohneigentumsprogramm. Die Finanzierungsvarianten mit 20 Jahren Laufzeit, 3 tilgungsfreien Anlaufjahren und 10 Jahren Zinsbindung  sowie das endfällige Darlehen mit je 10 Jahren Laufzeit, tilgungsfreie Anlaufjahre und Zinsbindung sind nun ab  1,2 % effektiv über die Hausbank beantragbar.

Bayern: 10.000 Häuserprogramm

Pünktlich mit dem ersten Schnee sollte die Heizung im Haus laufen. In Bayern konnten private Hauseigentümer für die Modernisierung ihrer alten Heizung bisher lohnende Landeszuschüsse beantragen. Im 10.000-Häuserprogramm zahlt der Freistaat 500 € Zuschuss zum Heizungstausch, weitere 500 € zur solaren Warmwasserbereitung und nochmal 500 € obendrauf zur solaren Heizungsunterstützung. Bis zu 1.500 € Zuschuss plus staatliche Zuschüsse von BAFA und KfW, das ließen sich viele nicht zweimal sagen.

Mannheim auf Klimakurs

Mit einem Förderprogramm will Mannheim den Grünanteil in seiner hochverdichteten Innenstadt erhöhen. Bisher sind etwa nur 5 % der Dachflächen in der Innenstadt begrünt. Laut Gutachten liegt das Potenzial bei insgesamt 56.000 m², 30.000 m² davon auf Dachfläche und 26.000 m² an Fassadenfläche. Hinzu kommen weitere ca. 13.500 m² für die Entsiegelung und anschließende Begrünung von beispielsweise gepflasterter Hofflächen.

Brandenburg fördert Effizienzhaus 70

Die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) fördert wieder den Wohnungsneubau im KfW-Effizienzhausstandard 70. Seit 1. April 2016 flog das Effizienzhaus 70 aus dem staatlichen KfW-Förderprogramm „Energieeffizient Bauen“, da es mit Verschärfung der EnEV quasi den Mindestanforderungen entspricht. Die günstigen Neubaukredite gibt es derzeit für die besseren Effizienzhäuser 55, 40 und 40 Plus. Viele Landesprogramme richten sich mit ihren Landesförderungen nach dem KfW-Programm.

Grüne Welle für den Stadtumbau in Hessen

Die hessische Stadtentwicklungsministerin Priska Hinz überreichte am 17.10.16 die Zuwendungsbescheide für das Bund-Länder-Programm „Stadtumbau in Hessen“. Freuen durften sich 20 hessische Städte und Gemeinden. Sie wurden erstmals in das Programm aufgenommen. Fünf weitere Städte und drei interkommunale Gruppen erhielten Zuwendungsbescheide für bereits laufende Stadtumbaumaßnahmen. „Insgesamt ermöglicht das Land Hessen in diesem Programmjahr zusammen mit dem kommunalen Eigenanteil Investitionen in eine nachhaltige Stadtentwicklung in Höhe von 19,7 Millionen Euro“, sagte Hinz.

progres.nrw mit neuem Förderbaustein für PV-Energiespeicher

Nordrhein-Westfalen stellt eine Landesförderung für stationäre Batteriespeicher in Verbindung mit einer Photvoltaikanlage größer 30 kWp bereit. Dazu wird das Landesprogramm progress.nrw im Programmteil Markteinführung um den neuen Förderbaustein Energiespeicher ergänzt. Mit beachtlichen 50 % übernimmt das Land bis zur Hälfte der Investitionskosten des Speichers, maximal 75.000,- €. Die Fördergelder können sowohl für Neuanlagen als auch für die Nachrüstung bereits bestehender Anlagen abgerufen werden.

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