KfW hebt Zinsen im Wohneigentumsprogramm an

Freitag, April 30, 2021

Wohneigentum mit Förderkredit finanzieren

Das KfW-Wohneigentumsprogramm ist der Klassiker unter den KfW-Förderungen für private Hauseigentümer. Über den Förderkredit können bis zu 100.000 Euro der Investitionen zum Kauf oder zum Bau eines selbst­genutzten Eigen­heims oder einer Eigentums­wohnung zinsgünstig finanziert werden. Und das Ganze unabhängig vom Energiestandard.

Im letzten Jahr wurde das Förderangebot für den Kauf eines gebrauchten Eigenheims über 40.000-mal in Anspruch genommen, für den Neubau / Kauf eines neuen Eigenheims weitere 12.000-mal. 2020 konnte die KfW den Förderkredit zum Zinssatz von 0,75 % anbieten, nun ziehen die Zinsen marktbedingt leicht an. Aktuell kann ein Kredit im Wohneigentumsprogramm ab 1,07 % beantragt werden, je nach Laufzeit und Zinsbindung.

Wer den Förderkredit nutzen möchte, kann sich direkt an seine Hausbank oder seinen Finanzierungspartner wenden. Bank oder Finanzierer übernehmen die komplette Abwicklung mit der KfW-Förderbank, vom Förderantrag bis hin zur Abwicklung. Der Förderkredit muss im Vorfeld beantragt werden, sobald die Zusage von der KfW vorliegt, kann der Kaufvertrag abgeschlossen bzw. mit den Bauarbeiten begonnen werde.

Als wichtiger Teil der Bau- und Eigenheimfinanzierung kann der Förderkredit die Finanzierung einer Hausbank sinnvoll ergänzen. Wer zusätzlich auf Energieeffizienz und Nachhaltigkeit des neuen Eigenheims setzt, kann das KfW-Wohneigentumsprogramm mit weiteren KfW-Förderungen kombinieren, etwa bis 30.6.2021 mit dem Programm „Energieeffizient Bauen und Sanieren“, ab 1.7.2021 mit der „Bundesförderung für effiziente Gebäude“ oder mit dem Programm „Altersgerecht Umbauen“.

https://www.kfw.de

Bild: © KfW-Bildarchiv - Stephan Sperl