Förderstopp für KfW-Zuschüsse Barrierereduzierung und Badumbau

Donnerstag, November 26, 2020

In 2020 keine Antragstellung mehr möglich

Antragsstopp für Fördermittel

Alle Jahre wieder. Die Zuschüsse für den Badumbau erfreuen sich weiterhin großer Beliebtheit. Doch auch in diesem Jahr muss die KfW bereits vor Jahresende einen Förderstopp verhängen. Die Bundesmittel für barrierereduzierende Maßnahmen sind aufgebraucht. Ab sofort können somit keine Zuschuss-Anträge mehr im KfW-Programm „Investitionszuschuss Barrierereduzierung“ gestellt werden.
 
Die staatliche Zuschuss-Förderung kann somit erst im neuen Jahr 2021 wieder beantragt werden, wenn das neue Förderbudget im Bundeshaushalt 2021 dafür bereitgestellt wird. Die Kreditvariante zur zinsgünstigen Finanzierung ist weiterhin abrufbar. Bei Zuschuss und Kredit gilt: Der Förderantrag muss unbedingt vor Beginn der Modernisierungsarbeiten gestellt werden. Die Beantragung vor Maßnahmenbeginn ist Förderbedingung und KO-Kriterium zugleich.

Mit dem KfW-Programm „Altersgerecht Umbauen“ fördert die Bundesregierung Modernisierungsmaßnahmen zur Beseitigung von Barrieren in Wohngebäuden. Private Antragsteller können zwischen Förderkredit und Zuschuss wählen, und einen Zuschuss für Barrierereduzierung (455-B) oder Einbruchschutz (455-E) beantragen.
Bereits im 3. Quartal wurden Zuschüsse für über 47.000 Modernisierungsmaßnahmenn allein an Sanitärräumen beantragt, der ausgezahlte Zuschuss zum Badumbau betrug im Schnitt über 2.500 Euro. Der Bund hatte die KfW-Mittel für den Förderschwerpunkt Barrierereduzierung im zweiten Nachtragshaushalt 2020 nochmals um 50 Millionen Euro aufgestockt. In Summe schöpften Hauseigentümer und auch Mieter in 2020 das gesamte Förderbudget von über 150 Millionen Euro aus, um ihre Wohnungen mit staatlicher Förderung altersgerecht umzubauen.

https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestandsimmobilien/Barrierereduzierung/

Bild: © Wolfgang Dirscherl - pixelio.de