Zuschuss für Mini-BHKW und Brennstoffzelle

Donnerstag, Dezember 5, 2019

Die Förderrichtlinie für Mini-KWK wurde geändert

Zuschuss für Mini-BHKW und Brennstoffzelle

Mehr und mehr Hauseigentümer denken darüber nach, selbst Strom zu erzeugen. Neben PV kommen KWK-Anlagen infrage, die auf einer Brennstoffzelle oder einem Verbrennungsmotor basieren. Ein eigenes Kraftwerk im Haus heizt und erzeugt gleichzeitig Strom. Wichtig ist die richtig Auslegung der Anlage, passend zum Haus und zum Heizbedarf. Hier fließen neben Brennstoffkosten und Energievergütung auch Fördermittel in die Investitionsentscheidung ein.

Mini-KWK-Zuschuss von 1.900 € bis zu 3.500 €
Förderrichtlinie läuft zum 31.12.2020 aus

Für den Einbau neuer motorbasierte Mini-KWK-Anlagen (BHKW) mit einer Leistung von bis zu 20 Kilowatt (kWel) in Bestandsgebäuden kann ein einmaliger Investitionszuschuss beim BAFA beantragt werden. Der Zuschussberechnet sich nach der elektrischen Leistung der Anlage. Eine Anlage von 1 kWel wird mit 1.900 Euro gefördert, eine Anlage mit 20 kWel mit 3.500 Euro. Ein zusätzlicher Wärmeeffizienzbonus in Höhe von 25 % der Basisförderung wird gewährt, wenn die KWK-Anlage mit einem (zweiten) Abgaswärmetauscher zur Brennwertnutzung ausgestattet ist und wenn im Zusammenhang mit der Inbetriebnahme ein hydraulischer Abgleich durchgeführt wird.

Die Richtlinie zur Förderung von KWK-Anlagen bis 20 kWel (Mini-KWK-Richtlinie) wurde allerdings geändert und deren Gültigkeit bis zum 31. Dezember 2020 begrenzt. Das heißt, die Förderung für Mini-KWK kann voraussichtlich nur noch im nächsten Jahr genutzt werden. Alle bis zum 31. Dezember 2020 gestellten Anträge für förderfähige Maßnahmen können bewilligt werden. Ab dem 1. Januar 2021 werden keine neuen Anträge mehr entgegengenommen.

https://www.bafa.de

Energieeffizient Bauen und Sanieren
Zuschuss Brennstoffzelle von 7.050 bis zu 28.200 €

Brennstoffzellen erfreuen sich weiterhin politischer Unterstützung. Ein auf 10 Jahre bis 2026 angelegtes Programm der Bundesregierung will einen kurzfristig erwarteten Markthochlauf von stationären Brennstoffzellenheizungen im kleinen Leistungsbereich für Einfamilienhäuser befördern. Das Förderbudget reicht für bis zu 70.000 Brennstoffzellen. Durch das KfW-Programm gefördert werden Anlagen von 0,25 bis 5 kW elektrischer Leistung, sowohl im Neubau als auch in bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden. Dazu dient ein befristeter und degressiv ausgelegter Investitionszuschuss der gleichermaßen für private Hauseigentümer als auch für den gewerblichen und industriellen Bereich in Frage kommt. Abhängig von der elektrischen Leistung des eingebauten Brennstoffzellensystems beträgt die Zuschusshöhe momentan zwischen 7.050 und 28.200 Euro.

https://www.kfw.de

Der Förderservice unterstützt private Hauseigentümer beim Förderantrag für die Brennstoffzellenheizung.
https://foerderdata.de/heizung/foerderservice-heizung
Förderhotline: 06190 / 92 63 - 433

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