BEG-Zuschuss rechtzeitig beantragen

Dienstag, März 16, 2021

Erst die Förderung beantragen dann den Fachbetrieb beauftragen

Das richtige Timing beim Förderantrag

Der frühe Vogel fängt den Wurm, das gilt auch beim Förderantrag für die BEG-Zuschüsse zur Heizungsmodernisierung.

Martin Kutschka vom Förderservice weiß: „Schon der richtige Zeitpunkt zur rechtzeitigen Antragstellung ist entscheidend dafür, ob eine Förderung bewilligt und ausgezahlt wird oder nicht.
Wer seine Fördermöglichkeiten nicht kennt, zu spät davon erfährt, dass man eine Förderung hätte nutzen können oder den Förderantrag zu spät stellt bzw. im Nachhinein stellen will, geht leer aus. Denn schon ein Vertragsabschluss und mithin ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn sind KO-Kriterien und führen somit zur Ablehnung beim Fördergeber. Bei möglichen Zuschüssen von 20 % bis zu 45 % der Kosten, ist das mehr als ärgerlich.

Wann genau ist nun der richtige Zeitpunkt für den Förderantrag?
Um von der staatlichen BEG-Förderung profitieren zu können, ist der Förderantrag vor Vorhabenbeginn zu stellen. Als Vorhabenbeginn gilt nach-BEG-Förderrichtlinie der Abschluss eines der Ausführung zuzurechnenden Lieferungs- oder Leistungsvertrags. Beachten Sie daher: Vor Antragstellung darf kein Vertrag mit dem Heizungsfachbetrieb unterschrieben werden. Es darf noch keine Materialbestellung ausgelöst werden und auch keine Materiallieferung oder Abschlagszahlung erfolgen. Mit der Maßnahme darf noch nicht begonnen werden.

Wer unseren Förderservice zur Heizungsmodernisierung nutzt, muss nach Einreichung von Angebot und Checkliste im Förderservice zuerst die eigentliche Antragstellung durch den Förderservice abwarten. Dies geschieht zeitversetzt je nach Arbeitsaufkommen in 5-10 Werktagen. In jedem Fall informiert der Förderservice über die erfolgte Antragstellung und gibt grünes Licht. Danach kann das Angebot gezeichnet, Bestellungen ausgelöst und mit der Umsetzung der Maßnahme begonnen werden.

Zum Förderservice

Bild: © SGG-Berlin - pixelio.de