Wie viel CO2-Einsparung bringt die Förderung Erneuerbarer Energien?

Mittwoch, Januar 6, 2016

Evaluierung der inländischen KfW-Programme zur Förderung Erneuerbarer Energien

Wie viel CO2-Einsparung bringt die Förderung Erneuerbarer Energien?

Die KfW stellte kürzlich den Nutzen ihrer Förderprogramme für Erneuerbare Energien auf den Prüfstand. Was bringen die vergebenen Fördergelder wirklich? In der Studie "Evaluierung der inländischen KfW-Programme zur Förderung Erneuerbarer Energien in den Jahren 2013/2014" beschäftigte sich das Stuttgarter Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW) unter anderem mit den geförderten und angestoßenenden Investitionen sowie den Auswirkungen auf Energieimporte und Arbeitsmarkt.

Geld und Kosten sind das eine, der Umbau der Energieversorgung hin zu regenerativen Energieträgern soll allerdings vor allem dem Klima- und dem Umweltschutz was bringen. Und auch das wurde vom ZWS näher beleuchtet. Demnach reduzieren die von der KfW in 2013 und 2014 geförderten Erneuerbare Energien-Anlagen die jährlichen Treibhausgasemissionen in Deutschland um insgesamt rund 9,5 Mio. Tonnen sogenannter CO2-Äquivalente auf Jahre. „Die Studie schätzt auf Basis eines Standardkostenansatzes, dass globale Schäden von jährlich rund 950 Mio. Euro über die Nutzungsdauer aller in 2013/14 geförderten Erneuerbare-Energien-Anlagen vermieden werden. Rund 85 % der vermiedenen Kosten entfallen auf vermiedene Schäden des Klimawandels, etwa 13 % auf vermiedene Gesundheitsschäden.“

⇒ Link zur Studie

Foto: © Jürgen Acker - www.pixelio.de