Staatlicher Zuschuss für E-Mobil Ladestationen

Mittwoch, August 28, 2019

Antragstellung bis 30.10.2019 möglich

Ladepunkte für Elektrofahrzeuge

Der staatliche Zuschuss für E-Mobil-Ladesäulen kann wieder beantragt werden.

Die Antragstellung im Förderprogramm "Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge" ist nicht ganzjährig möglich. Umso wichtiger ist das richtige Timing von Antragstellung, Abschluss der Liefer- und Leistungsverträge sowie von Installation und Inbetriebnahme. Bis zum 31.10.2019 können Förderanträge eingereicht werden. Mit dem aktuellen Förder- Aufruf werden rund 5.000 Normalladepunkte mit einer Leistung von mindestens 3,7 kW und maximal 22 kW sowie rund 5.000 Schnellladepunkte mit einer Mindestladeleistung von 50 kW gefördert.

Bis zu 2.500 € Zuschuss für Normalladepunkte

Gefördert wird die Errichtung öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge mit einem oder mehreren Ladepunkten, einschließlich des dafür erforderlichen Netzanschlusses und der Montage der Ladestation.

  • Der Höchstsätze für Normalladepunkte von 3,7 kW bis einschließlich 22 kW beträgt maximal 40 % der zuwendungsfähigen Ausgaben, höchstens 2.500 € Zuschuss pro Ladepunkt.
  • Der Höchstsatz für den Anschluss an das Niederspannungsnetz beträgt maximal 40 % der zuwendungsfähigen Ausgaben, höchstens 5.000,- € Zuschuss.

Die Förderung der Ladepunkte erfolgt regional verteilt. Hierfür wurden zwei Karten erstellt, eine für Normal-Ladeinfrastruktur ("N-Karte"), eine für Schnell-Ladeinfrastruktur ("S-Karte"). (https://www.zdm-emob.de/Kartendarstellung/NLPuSLP4.html) Für Schnelladesäulen in den verschiedenen Bereichen der S-Karte werden höhere Zuschüsse gewährt.

Das sollten Sie wissen:

Den Zuschuss können alle natürlichen und juristischen Personen beantragen, also auch private Hauseigentümer oder Unternehmen in Handwerk, Gewerbe oder Handel.
Der Zuschuss zur Ladestation wird nur bewilligt, wenn mit dem Vorhaben zum Zeitpunkt der Bewilligung noch nicht begonnen worden ist und noch kein dafür entsprechende Lieferungs- oder Leistungsvertrag abgeschlossen wurde. Der Zugang zur Ladesäule soll grundsätzlich 24 Stunden pro Tag an 7 Tagen pro Woche ermöglicht werden, andernfalls wird die Förderquote um 50 % gesenkt. Der für den Ladevorgang erforderliche Strom muss aus erneuerbaren Energien oder aus vor Ort eigenerzeugtem regenerativem Strom stammen. Der Betreiber der jeweiligen Ladestation entscheidet selbst, ob er die Abgabe des Stroms kostenlos zur Verfügung stellt oder ein Abrechnungsmodell nutzt.

https://www.bav.bund.de

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