Smart-Home zum Einbruchschutz – gefragt und gefördert!

Dienstag, Mai 23, 2017

10 % Zuschuss Im KfW-Programm „Altersgerecht Umbauen – Investitionszuschuss“

Smart-Home zum Einbruchschutz – gefragt und gefördert!

Elektrogeräte und Gebäudetechnik im Haus intelligent vernetzen - Smart Home ist schwer im Aufwärtstrend. In einer aktuellen Online-Umfrage zum Thema befragten der Smart-Home-Anbieter Coqon zusammen mit dem Marktforschungsinstitut Yougov insgesamt 2.060 Teilnehmer.
Das Ergebnis: Nur jeder vierte Deutsche möchte bewusst auf "Smart Home"-Technologien verzichten. Besonders junge Leute stehen Smart-Home offen gegenüber. Bei den 18- bis 35jährigen, können es sich nur 15 % der Befragten vorstellen, nicht in Smart Home-Technik  zu investieren.

Überraschend: Besonders beliebt sind derzeit Smart-Home-Pakete, die für mehr Sicherheit in Hauses oder Wohnung sorgen sollen. Über  45 % der Befragten priorisieren die Anschaffung von Bewegungsmeldern, Lichtsteuerung und Fensterkontakten. Smart-Home um Energie zu sparen, landet mit 43 % 2  auf Platz, gefolgt von der Alarmierung der Bewohner mit 36 % und einer Kameraüberwachung mit 34 %.

Hohe Preise können durch staatlichen Zuschuss minimiert werden

Die hohen Preise für Technik und Installationen bremsen allerdings die Euphorie und lassen viele zögern. Selbst unter den 35-Jährigen halten knapp die Hälfte Smart-Home für zu teuer.
Kleiner Wehrmutstropfen für deutsche Haushaltskassen: Der Staat greift Hauseigentümern und Mietern mit einer kleinen Finanzspritze unter die Arme. Im KfW-Förderprogramm „Altersgerecht Umbauen – Investitionszuschuss“ werden Einzelmaßnahmen zum Einbruch­schutz mit  10,0 % der förderfähigen Investitions­kosten bezuschusst. Wer mindestens  500 € in die Hand nimmt, kann seinen Förderantrag vor Maßnahmenbeginn im Online-Zuschussportal der KfW einreichen. Gefördert werden Technik und der Einbau durch ein Fachunternehmen. Bei Eigenleistung sind die Material­kosten förderfähig. Ein Fach­unternehmen muss dann allerdings trotzdem die fachgerechte Durchführung der Maßnahmen und die angefallenen Material­kosten gegenüber dem Bau­herrn formlos bestätigen. Im letzten Jahr wurde für über 42.000 Maßnahmen ein Förderantrag bei der KfW gestellt. Im Schnitt gab die KfW 600 € dazu.

 

Foto: © Tony Hegewald - pixelio.de