progres.nrw Zuschüsse für Erdwärmeheizungen wieder abrufbar

Donnerstag, April 12, 2018

NRW beteiligt sich an den Kosten für eine Erdwärmepumpe

 nordrhein-westfälisches Landesprogramm progres.nrw-Markteinführung

Das Landesprogramm progres.nrw-Markteinführung ging im März 2018  an den Start.

Nun folgt mit etwas Verspätung auch die Freigabe für den Förderschwerpunkt "Oberflächennahe Geothermie". Ab sofort und bis zum 20. November können somit Zuschussanträge für alle Förderschwerpunkte des Programmteils Markteinführung gestellt werden. Zuständig für Förderanträge, Bewilligung und Auszahlung ist die Bezirksregierung Arnsberg.
 
Das nordrhein-westfälische Landesprogramm progres.nrw-Markteinführung richtet sich vorrangig an private Hauseigentümer und kleine und mittelständische Unternehmen. Bezuschusst werden der Einsatz und die Nutzung umweltfreundlicher Energietechniken, z. B. der Einbau erneuerbarer Heizsysteme, Wärmenetze oder Energiespeicher. Erdwärme bietet die effizienteste Art eine Wärmepumpe zu betreiben. Aufwand und Kosten für Sonden, Kollektoren und Brunnen fallen allerdings deutlich ins Gewicht und werden daher vom Land NRW bezuschusst:
 
  • Erdwärmesonden bis 400 Meter Tiefe: Zuschuss im Neubau 5 €/m; Zuschuss im Altbau 10 €/m 
  • Erdwärmekollektoren: Zuschuss im Neubau 3,25 €/m²; Zuschuss im Altbau 6,5 €/m²
  • Brunnenbohrungen bis 400 Meter Tiefe: Zuschuss im Neubau und Altbau 1 €/Liter (Pumpenleistung pro Stunde)
Voraussetzungen für die Förderung ist unter anderem die im bundesweiten Marktanreizprogramm vom BAFA geforderte effiziente Jahresarbeitszahl.  Die fachgerechte Planung, Auslegung und Montage muss zudem durch ein Fachunternehmen nach entsprechender VDI-Richtlinie und unter Berücksichtigung der wasserwirtschaftlichen Anforderungen des Landes NRW erfolgen. 
 

progres.nrw-Zuschüsse sind kumulierbar

Das heißt: Neben der Landesförderung können und sollten auch die staatlichen BAFA-Zuschüsse, KfW-Zuschüsse oder Förderkredite beantragt und genutzt werden. Die so erhöhte Förderquote veringert die eigenen Kosten stürbar. Wer Förderungen kombiniert oder kumuliert muss allerdings genau auf die Einhaltung der einzelnen Förderrichtlinien aller genutzten Programme achten. Unternehmen müssen teilweise die Bestimmungen nach "De-Minimis" sowie "AGVO" beachten. Der Förderservice von febis hilft dabei, die bestmögliche Förderung zu finden und zu beantragen.
 
Mehr zum Programm: www.bezreg-arnsberg.nrw.de
Quelle: © Bezirksregierung Arnsberg