Photovoltaik

Dienstag, August 20, 2013

Mehr als 200 Förderungen für Photovoltaikanlagen

Photovoltaik

Immer mehr Käufer von Photovoltaikanlagen setzen auf einen möglichst hohen Anteil von selbst genutztem Strom. Das ergab die Handwerkerumfrage des Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar). Hintergrund sind, neben den gestiegenen Strombezugskosten, die deutlich gesunkenen Investitionskosten für PV-Anlagen und die rückläufigen Solarstromvergütung.

Batterie-Speicher sind eine Möglichkeit, um einen großen Teil des erzeugten Solarstroms selbst zu nutzen. Das zum ersten Mai gestartete KfW-Förderprogramm Erneuerbare Energien - Speicher wird dem entsprechend gut angenommen. Seit Programmbeginn sind lt. KfW bereits über 700 Anträge eingegangen. Jeder zweite Solar-Handwerker hat bereits einen Solarstrom-Speicher installiert, so die BSW-Umfrage.

Speichertechnik über KfW-Kredit finanzieren

Im KfW-Programm „Erneuerbare Energien – Speicher (Programm-Nr. 275) werden stationäre Batteriespeichersystemen in Verbindung mit einer Photovoltaik-Anlagen gefördert. Förderfähig ist die Neuerrichtung einer PV-Anlage in Verbindung mit einem Batteriespeichersystem, aber auch die Nachrüstung des Speichers zu einer Anlage, sofern diese nach dem 31.12.2012 in Betrieb genommenen wurde. Gefördert werden kleine bis mittelgroße Anlagen bis zu einer Leistung von 30 kWp mit zinsgünstigen Darlehen aus Mitteln der KfW und Tilgungszuschüssen aus Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt (BMU).

Mehr als 200 Förderungen für Photovoltaikanlagen

Wer dem Bau einer Photovoltaikanlage plant, sollte sich im Vorfeld über mögliche Förderungen informieren. Neben den Förderungen durch Bund und Länder werden zuweilen auch regionale Förderungen von Kreisen, Städten, Gemeinden oder Energie­versorgern vergeben. Eine schnelle und kostenfreie Prüfung bietet unser Dienst Fördermittel finden.

Foto: Solar panels on roof of new house | altrendo images | Stockbyte | thinkstock