Ölheizung im Neubau

Montag, November 16, 2015

Moderne Öl-Hybridheizungen erfüllen die ab 2016 erhöhten Anforderungen der Energieeinsparverordnung

Ab 1. Januar 2016 beantragte Neubauvorhaben müssen einen um 25 Prozent geringeren Primärenergiebedarf und einen verbesserten Wärmeschutz erfüllen.

Zum Jahresbeginn 2016 wird die Energieeinsparverordnung (EnEV) für Neubauten verschärft. Neubauten müssen dann einen um 25 Prozent geringeren Primärenergiebedarf und einen verbesserten Wärmeschutz erfüllen. Kann man die erhöhten Anforderungen auch mit konventioneller Heiztechnik wie einer Öl-Brennwertheizung erreichen?

Wie Berechnungen des ITG Institut für Technische Gebäudeausrüstung Dresden im Auftrag des Instituts für Wärme und Oeltechnik (IWO) zeigen, ist das für Bauherren, die ihr neues Haus mit einer Öl-Hybridheizung beheizen wollen, kein Problem. Das ITG hat ein Dutzend unterschiedliche Heizungsvarianten mit Öl-Brennwerttechnik für einen typischen Neubau bewertet – mal mit, mal ohne Einbindung von Solarthermie, wassergeführtem Kaminofen oder Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sowie unterschiedlichen Dämmstandards. „Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass ölbasierte Heizungsanlagen in den unterschiedlichsten Konstellationen den verschärften Anforderungen genügen. Wer einen Neubau in Angriff nimmt, kann also getrost auch mit diesen Varianten planen“, meint ITG-Geschäftsführer Prof. Dr.-Ing. Bert Oschatz.

Allen untersuchten Optionen gemein ist ein jeweils sehr geringer Heizölbedarf. Bei Verbräuchen von nur 550 bis 810 Litern Heizöl im Jahr wird die Ölheizung so auch im Neubau wieder verstärkt zum Thema. Ein geringer Verbrauch sorgt auch für niedrige laufende Kosten. Nach umfassender Kostenanalyse für die vom ITG betrachteten Heizungsvarianten von Energieberater Thomas Behnke, fallen beispielsweise bei einem Bedarf von 606 Litern Heizöl derzeit nur rund 380 Euro jährlich für den Brennstoff an.

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Foto: © IWO