KfW-Zinsänderung

Wer die zinsgünstigen Förderkredite der KfW nutzen will, kann diese zum jeweils gültigen Zinssatz beantragen. Hier gibt es immer wieder Zinsanpassungen, so auch am 15. März 2017. Betroffen sind diesmal die Modernisierungsprogramme:

Fördergelder nutzen!

Martin Kutschka von foerderdata.de weiß: „Der Großteil der Hauseigentümer saniert immer noch ohne Förderbonus". Dabei gibt es die staatlichen Zuschüsse von BAFA und KfW bundesweit. Je nach Wohnort, Haus und Maßnahme können weitere Fördergelder aus Landesprogrammen oder regionalen Förderungen von Städten, Gemeinden und Energieversorgern genutzt werden.

Aufwind für Heizungsförderungen

Ob Solarkollektoren, Wärmepumpen oder Holz- und Pelletheizungen – immer mehr Deutsche nutzen erneuerbare Energien zum Heizen. Und sie nutzen dafür zunehmend auch die staatlichen BAFA-Zuschüsse aus dem Marktanreizprogramm (MAP). Seit 2014 stieg die Zahl der gestellten Förderanträge von knapp 62.000 auf derzeit über 72.000. Allein im Jahr 2016 wurden rund 250 Millionen Euro Fördergelder ausgezahlt. Das liegt nicht zuletzt am staatlichen Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE), dass im letzten Jahr aufgelegt wurde.

Über 448.000 KfW-geförderte Wohneinheiten in 2016

Mit finanzieller Unterstützung geht’s leichter: 2016 nutzten mehr Bauherren und Hauseigentümer die Förderprogramme für energieeffiziente Bau- und Sanierungsvorhaben als noch im Vorjahr. Im vergangenen Jahr sind rund 448.000 Wohneinheiten mithilfe einer KfW-Förderung energieeffizient saniert oder neu gebaut worden. Das sind 67.000 Wohneinheiten mehr als noch im Vorjahr.

Raustauschwochen

Wer im Aktionszeitraum von einer alten Gasheizung auf eine neue Brennwertheizung umsteigt, bekommt einen Zuschuss von mindestens 200,- €.

Gefördert wird der Tausch alter Heizgeräte gegen eine neue Erdgas-Heizung mit Brennwerttechnologie eines der an der Heizungsmodernisierungsaktion "Raustauschwochen" teilnehmenden Heizgerätehersteller (Brötje, Buderus, Junkers, MHG, Vaillant und Viessmann). Profitieren können Raustauscher in Hessen, in Rheinland-Pfalz und im Saarland.

Neue Förderung zu Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge

Das im Mai 2016 vom Bundeskabinett beschlossene Programm zur Förderung der Elektromobilität in Deutschland geht in die nächste Runde. Neben Steuervorteilen und Kaufprämien soll nun ein neues Förderprogramm den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge vorantreiben. Bis 2020 stehen staatliche Fördergelder in Höhe von insgesamt 300 Millionen Euro für die flächendeckende Versorgung mit bundesweit 15.000 Ladesäulen bereit.

Tübingen zahlt Abwrackprämie für alte Roller und Mofas

"Tübingen macht blau", so heißt die Klimaschutzkampagne der Universitätsstadt und die soll nicht nur Hauseigentümer zum Energiesparen animieren. Mit einer neuen Abwrackprämie will Tübingen alten Rollern und Mofas im Stadtverkehr an den Kragen. Da die alten Zweitakter im Vergleich zu anderen Fahrzeugen das Vielfache an Schadstoffe ausstoßen, fördert Tübingen als erste Kommune in Deutschland den Umstieg auf Zweiräder mit Elektroantrieb. Insgesamt 25.000 Euro hat der Gemeinderat für das Förderprogramm bereitgestellt.

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