Erst informieren, dann investieren!

„Wer eine Bau- oder Modernisierungsmaßnahme plant, sollte sich unbedingt im Vorfeld über seine Fördermöglichkeiten informieren.“ Darauf weist foerderdata-Chef Martin Kutschka hin. „Wer vorher beginnt, verschenkt zumeist bares Geld! Denn, Förderungen müssen größtenteils vor Baubeginn beantragt werden. Wer den Förderantrag zu spät oder erst nach Fertigstellung einreicht, geht oft leer aus.“

Herstellerbonus

Die Entscheidung für ihr Produkt belohnt die Heiztechnik-Industrie mit eigens aufgelegten Bonus-Programmen. Die Aktionen der Hersteller sind zwar zumeist auf einen Aktionszeitraum begrenzt, die Herstellerprogramme können dafür in der Regel mit den staatlichen Zuschüssen kombiniert werden. Beim nächsten Handwerkerangebot nach Förderprämien zu Fragen lohnt sich also. Denn die gibt`s zumeist vom Staat und vom Hersteller.

NRW erlaubt vorzeitig mit Maßnahmen zu beginnen

Abweichend von der Förderrichtlinie “progres.nrw – Markteinführung”, hat das Ministerium (MKULNV NRW) nun einem vorzeitigen Maßnahmenbeginn zugestimmt. Die Bewilligungsbehörde informiert dieser Tage die betroffenen Antragsteller zur Neuerung.

Aufgrund der seit Juli 2014 verhängten Haushaltssperre des Landes Nordrhein-Westfalen können die bereits eingereichten Anträge momentan nicht endgültig beschieden werden. Problem dabei: Eigentlich darf erst ab Erteilung eines Zuwendungsbescheides mit der Maßnahme begonnen werden.

Neue Landesbauordnung „ökologischer und sozialer“

Investitionen und Engagement in Energiesparen und Klimaschutz werden gefördert. Bauherren und Hauseigentümer können zinsgünstige Darlehen oder Zuschüsse nutzen, um zumindest einen Teil der Mehrkosten abzufangen. Baden-Württemberg will Klimaschutz nun auch in der Landesbauordnung verankern. Drei Jahre lang hatte Rot-Grün die Landesbauordnung mit dem Vorsatz überarbeitet, sie ökologischer und sozialer zu machen. Voraussichtlich Mitte November 2014 wird der Stuttgarter Landtag die Novelle beschließen. Die soll spätestens im kommenden März in Kraft treten.

Deutschland macht Plus!

IWO bietet im Rahmen der Aktion „Deutschland macht Plus!“ einen professionellen Fördermittelservice an. Die Experten ersparen dem Modernisierer viel an lästiger Bürokratie. Zudem ermitteln sie die bestmögliche Förderung – und das für kleines Geld. Modernisierer können einen KfW-Investitionskostenzuschuss von derzeit 10 % der Aufwendungen in Anspruch nehmen. Mitunter gibt es weitere Fördermöglichkeiten von der Stadt, der Gemeinde oder dem Energieversorger.

Das Angebot kommt offensichtlich gut an:

KfW legt Förderprogramme für Kommunen zusammen

Kommunen, die eine neue Straßenbeleuchtung finanzieren, oder in kommunale Wärme-, Wasser- und Abwassersysteme investieren wollen, konnten bisher die dafür eigens eingerichteten, vom Staat zinsverbilligten Förderkredite der KfW nutzen. Diese Förderprogramme „IKK – Energetische Stadtsanierung – Stadtbeleuchtung“ und „IKK – Kommunale Energieversorgung“ werden nun zum Jahresende eingestellt.

Steuerbonus für Hauseigentümer

Zum „Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz“ (NAPE) und damit zum Aktionsprogramm gehört auch die Einführung einer steuerlichen Förderung für energetische Gebäudesanierungsmaßnahmen. Der "Steuerbonus" scheiterte im letzten Jahr an der Kostenverteilung zwischen Bund und Ländern. Viele Hauseigentümer haben deshalb längst fällige Modernisierungsmaßnahmen sogar aufgeschoben.

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