Deutschland heizt vor allem mit Gas

In den meisten Wohnhäusern Deutschlands wird mit Gas geheizt. Moderne Gas-Brennwerttechnik wird neben Erneuerbarer-Energien-Heizungen auch in Zukunft eine große Rolle spielen. Erdgas wird zumeist importiert, derzeit vor allem aus Russland. Die Bundestagsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen fragte genauer nach. Eine Kurzstudie von Fraunhofer IWES soll zeigen, ob und wie der Erdgasverbrauch Deutschlands nachhaltig gesenkt werden kann.

Energieeffiziente Gebäude - Bayern will Vorreiter werden

Das brachte bereits die Shell BDH Hauswärme-Studie auf den Punkt: Nur 20 % aller deutschen Heizanlagen seien demnach auf dem aktuellen Stand der Technik. „Mit den heute zur Verfügung stehenden Technologien ist es bei Einfamilienhäusern, je nach Haus und Modernisierung möglich, bis zu 50 % der Energie einzusparen“, erklärt Bernhard Steppe, Geschäftsführer von Wolf, einer der führenden Heizungshersteller Deutschlands. Bis zu 13 % des gesamten deutschen Energieverbrauchs könnten so bereits im nächsten Jahr eingespart werden.

Ein KfW-Kredit spart Zinsen

Förderkredite in Höhe von insgesamt 7,6 Mrd. € sagte die KfW von Januar bis Juni 2014 für Bau- und Sanierungsvorhaben an Wohngebäuden zu. Davon entfallen 2,9 Mrd. € auf das Programm „Energieeffizient Bauen“. Die Förderung im Programm „Energieeffizient Sanieren“ umfasst Kredite in Höhe von 2,1 Mrd. €, plus 28.000 Investitionszuschüsse. Im “KfW-Wohneigentumsprogramm” wurden bereits von 2,4 Mrd. € vergeben, weitere 0,2 Mrd. € für Kredite im Programm „Altengerecht umbauen“.

Progress.NRW gerät ins Stocken

Aufgrund der momentanen Haushaltssperre des Landes Nordrhein-Westfalens, werden derzeit keine Förderanträge im Programmteil “progres.nrw – Markteinführung” bewilligt. Da die Förderungen, ausschließlich aus Landesmitteln erfolgen, kann die zuständige Abteilung für Bergbau und Energie der Bezirksregierung Arnsberg derzeit keine Zuschüsse zusagen.

EU- Zuschuss für kommunale Projekte auf dem Land

Kommunen im Ländlichen Raum sollen bei der Bewältigung des demografischen Wandels sowie der ökologischen und sozialen Modernisierung unterstützt werden. „Gemeinden und Städte haben künftig mehr Handlungs- und Gestaltungsmöglichkeiten und können so die gesamte Bandbreite der gemeindlichen Entwicklung in den Blick nehmen“, so der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Alexander Bonde.

Den Förderdschungel lichten für mehr Klimaschutz

„Wer die Klimaziele der Bundesrepublik Deutschland ernst nimmt und mehr Klimaschutz will, darf Fördermittel für energetische Sanierungen von Bestandsgebäuden nicht in Frage stellen.“ Das sagt der Geschäftsführer der febis GmbH in Hattersheim, Dipl.-Ing. Martin Kutschka, vor dem Hintergrund verschiedener Medienbericht, welche Förderungen, etwa durch Mittel der KFW, als Verschwendung von Geldern der öffentlichen Hand bezeichnen.

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