KfW startet Pilotprojekt mit der Postbank

Wer ein Haus oder eine Eigentumswohnung kauft, sein Eigenheim energetisch verbessert oder neu baut, kann auf zinsgünstige KfW-Kredite zurückgreifen. Die vergleichsweise niedrigen Zinssätze sind möglich, da die Förderkredite für die ersten Jahre aus Bundesmitteln verbilligt werden. Doch viele nutzen die günstigen KfW-Kredite nicht. Zeitaufwand, Formulare, Richtlinien und Voraussetzungen überfordern nicht nur Bauherren auch Planer und Ausführende.

BAFA-Zuschuss zur Vor-Ort-Beratung

Das BAFA bezuschusst Vor-Ort-Energieberatungen mit 400 € für Ein- und Zweifamilienhäuser und 500 € für Mehrfamilienhäuser. Vorausgesetzt: Energieberatung und Bericht entsprechen den mitunter hohen Anforderungen und Förderbedingungen. Diese wurden Anfang Mai vom BAFA in Abstimmung mit dem BMWi gelockert – in einigen Punkten ändert sich damit die Verwaltungspraxis für eine Förderung.

Denkmalschutz wird gefördert

Vielerorts stehen historische und erhaltenswerte Gebäude unter Denkmalschutz. Um sie für die Nachwelt zu erhalten und auch unter unseren heutigen Ansprüchen nutzen zu können, müssen sich Eigentümer bei Modernisierungen, Sanierungen und Umbauten an strenge Regeln halten. In den vorherigen Jahrhunderten gab es z.B. keinerlei Vorgaben an den Wärmeschutz, Energieeffizienzmaßnahmen bedürfen so einer besonderen Sorgfalt. Zuständig und Ansprechpartner für Anträge auf Veränderungen an Denkmalen ist in der Regel die untere Denkmalschutzbehörde.

Einspeisevergütung für Erneuerbare Energien

Ökostrom-Produzenten erhalten momentan eine feste Einspeisevergütung, die je nach Anlage und Energiequelle variiert. Hauseigentümer, die im Juli 2014 einen 10 kWp – Photovoltaik-Anlage auf dem Hausdach in Betrieb nehmen, erhalten für die kommenden 20 Jahre beispielsweise 12,88 Cent je eingespeiste kWh. Finanziert wird die Bundes-Förderung über die Stromkunden. Die zahlen die EEG-Umlage mit derzeit 6,24 Cent je kWh mit ihrer Stromrechnung. Je mehr Strom aus regenerativen Quellen gewonnen wird, umso mehr Strom muss allerdings über die Förderung zu den garantierten Sätzen entlohnt werden.

Zuschuss zur Pelletheizung

"Es sind nicht immer die spektakulären Projekte, die gleichzeitig auch gute Vorbilder sind. Die Anlage der Familie R. ist ein Beispiel dafür, dass auch kleine Schritte unverzichtbar für den Klimaschutz made in NRW sind.“, sagte Minister Remmel. Im Rahmen der Initiative „ZukunftsEnergienNRW: Orte der Energiezukunft“ besucht der NRW-Umweltminister 60 Orte, an denen Erneuerbare Energien erfolgreich eingesetzt werden. Das ist bereits die 24. Station seiner Tour.

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