Steht die Förderung für KWK, BHKW und Nahwärmenetze auf der Kippe?

„Eigentlich müssten wir in Deutschland größtes Interesse daran haben, die BHKW-Technik zu fördern und zu verbreiten“, kommentiert Dannecker, Vorsitzender des Deutschen Energieberater-Netzwerks. „Blockheizkraftwerke kommen ja durch die Nutzung der bei der Stromproduktion anfallenden Wärme auf Wirkungsgrade von bis zu 90 %! Für den Klimaschutz sind sie ausgezeichnete Energielieferanten! Es sollten auch Privatleute motiviert werden, kleine BHKW zu nutzen, genauso wie Hotels oder Wohnblocks. Gerade für Wohnungsunternehmen sollte die Kraft-Wärme-Kopplung ein interessantes Investment sein.

Wolf zahlt Kesseltauschprämie bis zum 30. Juni 2015

Die Kesseltauschprämie gibt`s für den Austausch eines alten, vor 1985 eingebauten Heizkessels durch einen neuen Wolf Öl- oder Gas-Brennwertgerätes der Generation 2014 oder einer Wolf Wärmepumpe. In der bis zum 30. Juni 2015 verlängerten Aktion, überweist WOLF Hauseigentümern die Kesseltauschprämie von 300 € direkt aufs Konto. Der Heizungsbauer muss dazu den Einbau der neuen Wolf Heizung auf dem Gutschein bestätigen.

Förderbonus für Unternehmer, die auf Erneuerbare Energien umsteigen

Ab 1. Juli 2015 fördert die KfW im Auftrag des BMWi verstärkt die energetische Sanierung und den energieeffizienten Neubau von Nichtwohngebäuden. Unternehmen und Kommunen profitieren dann von niedrigen Zinsen sowie von Tilgungszuschüssen von bis zu 17,5 %, wenn sie ihre Gebäude auf das Niveau eines KfW-Effizienzhauses modernisieren oder einzelne Sanierungsmaßnahmen an der Gebäudehülle oder der Anlagentechnik umsetzen. Vorrangiges Ziel ist die Erhöhung der Energieeffizienz.

Neues MAP startet am 1. April 2015! Was ist neu?

Neu! Längere Antragsfrist, mehr Gebäude sind nun förderfähig

Die Zuschüssen unterstützten primär die Errichtung von Anlagen im Gebäudebestand. Im Neubau ist eine Förderung nur bei bestimmten innovativen Anlagentypen möglich. Zum Gebäudebestand zählen nach der neuen Richtlinie Gebäude, in denen seit mindestens 2 Jahren ein anderes Heizungssystem installiert ist, das ersetzt oder unterstützt werden soll.

Neues MAP startet am 1. April 2015

„Die Energiewende beginnt im Heizungskeller“ - Heizung und Warmwasser machen 40 % des Energieverbrauchs in Deutschland aus. Sie produzieren ein Drittel der CO2-Emissionen. Der Einsatz Erneuerbarer Energien kann das ändern. Ihr Anteil am Endenergieverbrauch für Wärme und Kälte liegt allerdings derzeit bei mageren 9,9 %. Mit dem MAP fördert der Bund private, gewerbliche und kommunale Investitionen in Heizungsanlagen, in größere Heizwerke die erneuerbare Energien nutzen und in Wärmenetze, die erneuerbar erzeugte Wärme verteilen.

MAP für Unternehmen und große Anlagen

Ein Schwerpunkt des neuen Marktanreizprogramms (MAP) ist die konsequente Öffnung des Programms für den gewerblichen Bereich: Mit Investitionszuschüssen von bis zu 50% sollen alle Unternehmen sowohl bei Neubauprojekten als auch bei Sanierungsmaßnahmen für die Wärmewende begeistert werden. Alle Unternehmen, unabhängig ihrer Größe können nun die Investitionszuschüsse beantragen.

KfW baut Investitionskredite für Kommunen aus

Das KfW- Programm „IKK -Energetische Stadtsanierung“ wird in diesem Zuge zum Programm “IKK – Energieeffizient Bauen und Sanieren“, die Programmänderung soll zum 1. Oktober 2015 in Kraft treten. Analog werden auch Verbesserungen bei den bankdurchgeleiteten KfW-Förderprogrammen für kommunale Unternehmen, gemeinnützige Organisationen und private Investoren im Rahmen von ÖPP-Projekten im kommunalen Bereich umgesetzt.

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