Jetzt teilnehmen! Woche der Sonne und Pellets

Seit Freitag finden die ersten der mehr als 3.000 Einzelveranstaltungen der “Woche der Sonne und Pellets” statt.  An der größten Informationskampagne zum Einsatz Erneuerbarer Energien in den eigenen vier Wänden nehmen Verbraucherzentralen, Handwerksbetriebe, Kommunen, Umweltinitiativen, Schulen, Energieberater und Anlagenbetreiber teil. Noch bis zum 21. Juni  die Chance für alle und bundesweit, sich über die vielfältigen Angeboten und Aktionen zu Solarwärme und Holzpellets sowie Solarstrom und Speicher zu informieren.

Eine Photovoltaikanlage auf dem Hausdach rechnet sich

Die Energieagentur Rheinland Pfalz ist sich sicher: Der Eigenverbrauch von selbst erzeugtem Strom ist wirtschaftlich. Die Installation von PV-Anlagen lohne sich nach wie vor insbesondere für Privathaushalte. Zwar ist die staatliche Förderung durch geänderte Förderbestimmungen im vergangenen Jahr gesunken. Das habe bereits zum Rückgang im Zubau von PV-Anlagen beigetragen. Dafür sind auch die Preise der Anlagen im vergangenen Jahr deutlich gesunken. Und auch die Solarstromspeicher werden leistungsfähiger, langlebiger und bezahlbar.

Quartierskonzept mit Zuschuss vom Staat

Deutschlandweit werden immer mehr Quartierskonzepte ausgerufen. Gefragt sind flexible Strategien für die unterschiedlichsten, lokalen Gegebenheiten. Der große Vorteil für Umwelt und Quartier liegt in der Verknüpfung der Anforderungen an die energetische Gebäudesanierung, an effiziente Energieversorgungssysteme und an den Ausbau erneuerbarer Energien. Ebenfalls können demografische, ökonomische, städtebauliche und wohnungswirtschaftliche Fragestellungen berücksichtigt werden.

Hannover: Zuschüsse für Gründach und Fassade

Grüne Stadt statt kahle Hauswände und graue Dächer. Das Förderprogramm "Mehr Natur in der Stadt: Dach- und Fassadengrün in Hannover" soll Hannoveranern einen Anreiz dazu geben. Initiatoren sind der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Kreisgruppe Region Hannover, und der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover. Bezuschusst werden alle Fassaden- und Dachbegrünungen auf privaten, öffentlichen (mit Ausnahme städtischen) sowie auf gewerblichen Grundstücken im Stadtgebiet von Hannover.

Energieeffizienz ist Branchentrend 2015

Architektenhäuser sind nur schick – weit gefehlt. Die Verschärfung der EnEV-Anforderungen in 2016 wirft ihre Schatten voraus. Energetische Sanierung und energieeffizientes Bauen sind bereits in diesem Jahr allgegenwärtig. Und das nicht nur bei Bauherren und Hauseigentümern. Auch jeder zweite Architekt in Deutschland sieht Energieeffizienz als Branchentrend 2015. Das geht aus den ersten Vorabergebnissen der zentralen Branchenstudie zum deutschen Baugeschehen von BauInfoConsult hervor.

Baden-Württemberg stellt sein Sanierungsprogramm um

Baden-Württembergische Hauseigentümer können Energiesparmaßnahmen am Haus mit dem Förderprogramm Energieeffizienzfinanzierung – Sanieren angehen. Das Programm baut auf die staatlichen KfW-Kredite auf. Zusammen mit der L-Bank verbilligt das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg die ohnehin günstigen Konditionen des KfW-Programms „Energieeffizient Sanieren“ zusätzlich. 

KfW schickt neues Förderprogramm ins Rennen

Die bestehenden staatlichen Programme, Energieeffizient Bauen und Sanieren und das Marktanreizprogramm (MAP), sollen Verstärkung bekommen. Das BMWI kündigt dazu ein neues „Anreizprogramm Energieeffizienz“ an. Mit 165 Mio. € im Jahr soll die vorhandene Förderung verstärkt werden, etwa durch Aufstockung der Zuschuss- und Kreditförderung. Das Budget war eigentlich für den Steuerbonus an Hauseigentümer für Energieeffiziente Sanierungsmaßnahmen am Haus vorgesehen. Ende 2015 / Anfang 2016 soll dafür das neue Programm starten.

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