Die KfW erhöht Zinsen für Förderkredite

Bauherren und Hauseigentümer müssen mit höheren Zinsen für KfW-Kredite rechnen. Betroffen sind unter anderem das KfW-Wohneigentumsprogramm, das Programm Altersgerecht Umbauen und der Ergänzungskredit für Erneuerbare Heizungen. Die Energieeffizient Bauen und Sanieren - Kredite blieben von der Erhöhung unberühert. Die Förderkredite der KfW werden über eine Hausbank beantragt und sind trotz Zinsanhebung ein wichtiger und Zinsparender Finanzierungsbaustein.

L-Bank erweitert Förderangebot für Unternehmen

Als Antwort auf das „KfW-Energieeffizienzprogramm” baut die baden-württembergische Landesbank ihr Förderprogramm „Ressourceneffizienzfinanzierung” aus. Seit 1. Juli 2015 deckt die L-Bank  Investitionen in energieeffiziente Betriebsgebäude und Gebäudetechnik nun mit dem neuen „Programmteil C – Energieeffiziente Betriebsgebäude” ab.

Unternehmen können damit folgende Investitionen direkt über einen Förderkredit der Landesbank finanzieren:

Ökoheizungen auf Platz 2 bei Neubauten

In 38,7 % der im Jahr 2014 genehmigten Wohngebäude ist eine Heizanlage installiert, die überwiegend erneuerbare Energien verwendet. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) liegen die erneuerbaren Energieträger somit auf Platz 2 hinter Gas, das in 43,4 % der Neubauten als überwiegender Energieträger für die Heizung eingesetzt wird. Die übrigen Energieträger (unter anderem Öl, Strom und Fernwärme) erreichen zusammen 17,9 %. 

Förderung richtig kumulieren

Neben dem BAFA-Zuschuss im Rahmen des staatlichen Marktanreizprogramms (kurz MAP) gibt es zahlreiche weitere kommunale und Landesprogramme. Die sind in der Regel mit der MAP-Förderung kumulierbar. So können die Zuschüsse erhöht und die Investitionskosten gesenkt werden. Allerdings gilt es dabei Kumulierungsregeln zu beachten. Hier die Hinweise vom BAFA dazu:

KfW-Förderkredite für Energieeffizienz in Unternehmen

Mit Förderkrediten aus dem Energieeffizienzprogramm sollen Unternehmen bei Investitionen sowohl in die Energieeffizienz ihrer Gebäude als auch in energieeiffiziente Produktionstechniken unterstützt werden. Das Förderangebot richtet sich an Unternehmen aller Größenklassen und ohne Beschränkungen durch eine Umsatzgröße. Mit einem Kreditrahmen von bis zu 25 Mio. Euro pro Vorhaben können Unternehmen bis zu 100 Prozent ihrer Investitionskosten risikogerecht zum Zinssatz ab 1,00 Prozent finanzieren.

Neues 10.000-Häuser-Programm in Bayern

Im September geht Bayern mit einem landeseigenen Förderprogramm an den Start. Mit einem Zuschussprogramm unterstützt der Freistaat zukünftig seine Bauherren und Hauseigentümern, die in energieeffizienze Wohnhäuser investieren oder ihre veraltete Heizungsanlage vorzeitig austauschen wollen. Den "EnergieBonusBayern“ sollten Eigentümer von selbstbewohnten Ein- und Zweifamilienhäusern beantragen können. Programmstart ist der 15. September 2015, das Programm soll bis 2018 laufen.

Thüringen baut Förderung zur Dorferneuerung aus

Thüringen hat 19 Förderschwerpunkte neu in das Programm der Dorferneuerung und Dorfentwicklung aufgenommen. Darunter sind 8 Einzelorte und 11 Gemeinden bzw. Dorfregionen mit insgesamt 49 Orten bzw. Ortsteilen. Mit der Aufnahme in das Förderprogramm startet für die Gemeinden in den nächsten 18 Monaten eine Informations- und Beratungsphase, parallel dazu wird der Dorfentwicklungsplanung erstellt und fortgeschrieben. Ab 2017 und bis 2021 können die Dörfer dann Fördergelder für konkrete Projekte beantragen.

Kesseltauschprämie - Wolf verlängert seine Bonus Aktion

Förderung gibt es nicht nur vom Staat. Mit eigenem Bonus-Programmen und Aktionen belohnt die Heiztechnik-Industrie die Entscheidung für ihr Produkt. So zahlt Wolf Hauseigentümern eine Kesseltauschprämie in Höhe von 300,- €. Die gibt es für den Austausch eines alten, vor 1985 eingebauten Heizkessels durch ein neues Wolf Öl- oder Gas-Brennwertgerät oder eine Wärmepumpe.

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