Aktiv-Stadthaus in Frankfurt

Die vom BBSR geförderte Studie und Planung für das Aktiv-Stadthaus zeigt, dass der Plus-Energie-Standard im Mehrfamilienhausbau in der Innenstadt und mit den heutigen Technologien möglich ist. Als Demonstrativ-Bauvorhaben wurden die bisherigen Entwicklungen von Plus-Energie-Gebäuden im Einfamilienhausbau in Frankfurt am Main erstmals auf einen großmaßstäblichen Geschosswohnungsbau übertragen.

Zukunft Bau fördert erneut Forschungsprojekte im Bauwesens

Institutionen und Unternehmen, die sich mit der Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet des Bauwesens befassen, können noch Fördergelder beantragen. Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsleistungen in der angewandten Gebäudeforschung: Ein Energieeffizientes und nachhaltiges Bauen im Gebäude- und Quartiersbereich, die Modernisierung des Gebäudebestandes, der demographische Wandel, neue Materialien und Techniken aber auch die Verbesserung der Bau- und Planungsprozesse, sowie Innovationen für das Bauen und Wohnen.

Die KfW erhöht Zinsen für Förderkredite

Bauherren und Hauseigentümer müssen mit höheren Zinsen für KfW-Kredite rechnen. Betroffen sind unter anderem das KfW-Wohneigentumsprogramm, das Programm Altersgerecht Umbauen und der Ergänzungskredit für Erneuerbare Heizungen. Die Energieeffizient Bauen und Sanieren - Kredite blieben von der Erhöhung unberühert. Die Förderkredite der KfW werden über eine Hausbank beantragt und sind trotz Zinsanhebung ein wichtiger und Zinsparender Finanzierungsbaustein.

L-Bank erweitert Förderangebot für Unternehmen

Als Antwort auf das „KfW-Energieeffizienzprogramm” baut die baden-württembergische Landesbank ihr Förderprogramm „Ressourceneffizienzfinanzierung” aus. Seit 1. Juli 2015 deckt die L-Bank  Investitionen in energieeffiziente Betriebsgebäude und Gebäudetechnik nun mit dem neuen „Programmteil C – Energieeffiziente Betriebsgebäude” ab.

Unternehmen können damit folgende Investitionen direkt über einen Förderkredit der Landesbank finanzieren:

Ökoheizungen auf Platz 2 bei Neubauten

In 38,7 % der im Jahr 2014 genehmigten Wohngebäude ist eine Heizanlage installiert, die überwiegend erneuerbare Energien verwendet. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) liegen die erneuerbaren Energieträger somit auf Platz 2 hinter Gas, das in 43,4 % der Neubauten als überwiegender Energieträger für die Heizung eingesetzt wird. Die übrigen Energieträger (unter anderem Öl, Strom und Fernwärme) erreichen zusammen 17,9 %. 

Förderung richtig kumulieren

Neben dem BAFA-Zuschuss im Rahmen des staatlichen Marktanreizprogramms (kurz MAP) gibt es zahlreiche weitere kommunale und Landesprogramme. Die sind in der Regel mit der MAP-Förderung kumulierbar. So können die Zuschüsse erhöht und die Investitionskosten gesenkt werden. Allerdings gilt es dabei Kumulierungsregeln zu beachten. Hier die Hinweise vom BAFA dazu:

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