Das 10.000 Häuser-Programm steht in den Starlöchern

Am 15. September ist es soweit. Dann startet die neue Förderoffensive in Bayern. Mit einen landeseigenen Förderprogramm unterstützt das Land private Bauherren und Gebäudeeigentümer bei den Kosten  für energieeffiziente Gebäude  und für energiesparende Heizungen. In zwei Programmteilen stehen mögliche Zuschüsse in Höhe von 1.000,- € bis zu 18.000,- € bereit. Zudem ist das Programm grundsätzlich mit den Bundesprogrammen von KfW und  BAFA kombinierbar.

Komplettsanierung im Förderfokus

Momentan liegen Einzelmaßnahmen bei den Hauseigentümern klar vorn. Das zeigt nicht nur der aktuelle Förderreport der KfW. Bei Betrachtung der in den letzten Jahren getätigten Bauvorhaben, kann man einen leichten Anstieg der Sanierungstätigkeit feststellen. Der Großteil aller Modernisierungsmaßnahmen betrifft Teilmodernisierungen: 83 Prozent der Maßnahmen in 2013 und  81 Prozent in 2012. Der Anteil von Vollmodernisierungsmaßnahmen sank hingegen zwischen 2012 und 2013 um 1,5 Prozentpunkte auf etwas über 3 Prozent. Reine Instandhaltungsmaßnahmen machen weiterhin knapp 14 Prozent aus.

Aktionswoche „Rheinland-Pfalz: Ein Land voller Energie“

Viele Köpfe arbeiten tagtäglich daran, die Energiewende in Deutschland zu gestalten. Die Energieagentur Rheinland-Pfalz bietet dazu einmal im Jahr eine landesweite Aktionswoche rund um Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Energiesparen. Vom 11. bis 19. September 2015 sind über 120 Veranstaltungen geplant. Städte und Gemeinden, Unternehmen, Institutionen und Bürger stellen ihre Projekte vor, präsentieren tolle Praxisbeispiele und laden zu Veranstaltungen ein.

KfW zieht Halbjahresbilanz der vergebenen Fördergelder

Im Förderschwerpunkt Wohnen konnten die Zusagen mit  insgesamt 8,0 Mrd. Euro zum Vohrjahreszeitraum (damals 7,6 Mrd. Euro) leicht gesteigert werden. „Insbesondere das durch den Bund unterstützte Programm Energieeffizient Bauen und Sanieren sowie das KfW-Wohneigentumsprogramm wurden lebhaft nachgefragt“, so die KfW. Die zum August 2015 verbesserten Förderkonditionen könnten einen weiteren Anstieg der Förderanträge nach sich ziehen.

Über 5 Mrd. Euro wurden im Rahmen der Programme „Energieeffizient Bauen und Sanieren“ ausgegeben, darunter:

Stiftung Warentest vergleicht Kredite fürs Modernisieren

Bei der Sanierung zu einem der KfW-Effizienzhäuser, vergibt die Förderbank seit 1. August höhere Kredite von bis zu 100.000,- Euro zu einem Zins­satz von lediglich 0,75 Prozent. Die ebenfalls erhöten Tilgungs­zuschüsse entlasten die Haushaltskasse nochmal zusätzlich, die gibt es nun auch bei der Finanzierung von Einzelmaßnahmen. Grund genug für Stiftung Warentest, den Finanzierungsmarkt und seine Angebote genauer unter die Lupe zu nehmen. 

Sanierungsoffensive in Österreich

Die staatliche Sanierungsoffensive in Österreich ist für die Regierung ein klarer Erfolg. Hauseigentümer die für ihre geplante Modernisierung noch keinen Zuschuss beantragt haben, gucken allerdings in die Röhre. Aufgrund der hohen Nachfrage sind die Fördermittel für 2015 ausgeschöpft, die Antragsannahme wurde zum 3. August gestoppt. Bereits in den vergangenen Jahren war der Fördertopf meist nach fünf bis sechs Monaten vergriffen.

Förderung oder Steueranrechnung

Bei einer energetischen Sanierung können Hauseigentümer seit 1. August 2015 von besseren Förderkonditionen der KfW profitieren. Wer auf eine Steueranrechnung von 20 Prozent der Handwerkerleistung, maximal 1.200 Euro pro Jahr, spekuliert, sollte darauf achten, dass das Finanzamt die Steueranrechnung verweigert, wenn der Eigenheimbesitzer für die Sanierungskosten von der KfW ein zinsverbilligte Darlehen oder Investitionszuschüsse erhalten hat. Eigenheimbesitzer sollten vorab eine Vergleichsrechnung durchführen. Was bringt den größeren finanziellen Vorteil.

Fördergelder für denkmalgeschütze Häuser in Thüringen

Nicht nur in Gera gibt es für die Denkmalpflege im Haushaltsjahr 2016 noch Fördergelder zu vergeben. Für die Erhaltung von Kulturdenkmalen gewährt der Freistaat Thüringen Fördermittel. Gegenstand der Förderung sind Kulturdenkmale einschließlich Denkmalensembles oder Teile von Kulturdenkmalen. Förderfähig sind denkmalpflegerische Mehraufwendungen von Maßnahmen der Substanzerhaltung. Die Förderung erfolgt in Form einer Anteilsfinanzierung als nicht rückzahlbare Zuschüsse.

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