Fördergelder zur Anpassung an den Klimawandel

Durch den Klimawandel wird die Umwelt merkbar verletzlicher. Öffentliche und privater Akteure müssen mehr und mehr Risiken wie Hitzeperioden, Hochwasser und Starkregenereignisse in ihren Planungs- und Entscheidungsprozessen berücksichtigen. Die Regierung geht zwar davon aus, dass der Klimawandel und dessen Folgen in vorausschauender Eigenvorsorge aller Akteure erfolgt, greift Kommunen und Unternehmen allerdings mit einem Förderprogramm im Rahmen der „Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel“ (kurz DAS) unter die Arme.

STEP up! STromEffizienzPotentiale nutzen

Je höher die Stromeinsparungen und je geringer der Förderbeitrag, desto besser sind die Chancen im Wettbewerb einen Zuschlag zu erhalten.

Mit dem Pilotprogramm "Förderung von Stromeinsparungen im Rahmen wettbewerblicher Ausschreibungen: STEP up!" - kurz für "STromEffizienzPotentiale nutzen" – setzt der Bund an einem neuen, marktwirtschaftlichen Ansatz zur Vergabe von Fördergeldern  an.
Das Ziel: Anreize für Unternehmen zu schaffen, um in Technologien zur Stromeinsparung zu investieren.

Gefragt: KfW-Zuschuss zur Heizungsmodernisierung

Das zeigt die Auswertung der Förderstatistik der KfW-Bank für das Jahr 2015 durch die dena. Bei den insgesamt rund 152.500 von der KfW geförderten Einzelmaßnahmen lag der Austausch alter Heizkessel weit vor allen anderen Modernisierungsmaßnahmen. Neue Brennwert-Heizkessel, Wärmepumpen, Solarthermieanlagen, Pelletheizungen und andere effiziente Heiztechnik unterstützte die KfW im Jahr 2015 rund 63.000 mal. Der Austausch alter Fenster wurde rund 52.700 Mal gefördert.

4.000 Euro Kaufprämie für E-Autos

Die Förderung könnte somit bereits in den nächsten Wochen starten.

Der genaue Starttermin ist allerdings noch offen. Momentan prüft die EU-Kommission, ob es sich bei der als „Umweltbonus“ benannten Kaufprämie um eine unerlaubte Beihilfe handelt. Gibt auch die EU-Kommission grünes Licht, steht dem Programm- und Antragsstart mit der Veröffentlichung der Förderrichtlinie im Bundesanzeiger nichts mehr im Weg.

Solaroffensive in Baden-Württemberg

Die neuen Landesregierung in Baden-Württemberg steht. Was Sie sich vorgenommen hat, wird nun im Koalitionsvertrag festgehalten und dazu zählt auch, die Potenziale der Solarenergie weiter auszuschöpfen. Ende 2015 produzierten in Baden-Württemberg rund 290.000 Solaranlagen insgesamt 164 Megawatt Sonnenstrom. Wenn es nach der Landesregierung geht, sollen weiteren 50.000 Photovoltaik- und Solarthermieanlagen auf Hausdächer im Land installiert werden.

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