KfW verbessert die Förderung für Erneuerbare Energien-Standard

Mitte November 2016 hat die KfW ihr Förderprogramm „Erneuerbare Energien – Standard“ aufpoliert. Mit dem Programm können verschiedenste Anlagen zur Erzeugung und Nutzung erneuerbarer Energien zur Stromproduktion zinsgünstig (derzeit ab 1,0 % effektiv) finanziert werden: Anlagen zur Stromerzeugung aus Wasserkraft und Windkraft, zur Strom- und Wärmeerzeugung in KWK-Anlagen auf der Basis von Biomasse, Biogas oder Erdwärme oder zur Erzeugung, Aufbereitung und Einspeisung von Biogas sowie deren Biogasleitungen.

Hybridheizungen können künftig einen wichtigen Beitrag leisten

Das Bundeskabinett hat in der vergangenen Woche den Klimaschutzplan 2050 beschlossen. Der im Vorfeld viel diskutierte Plan enthält anspruchsvolle Ziele für den Gebäudebestand. Die geplante Emissionseinsparung im Gebäudebestand wurde bei 66 Prozent im Vergleich zu den Emissionen im Jahr 1990 festgelegt, und liegt damit höher als die Einsparziele von Energiewirtschaft, Industrie, Verkehr und Landwirtschaft. Das heißt im Klartext: Die im Jahr 1990 durch Gebäude verursachten 290 Millionen Tonnen Treibhausgasemissionen sollen auf ca. 70 Millionen Tonnen im Jahr 2030 reduziert werden.

Hamburg bezuschusst den Umstieg auf Erneuerbare Wärme

Der Umstieg auf erneuerbare Energien lohnt sich. Von geringen CO2- Emissionen profitieren Mensch und Umwelt, von lohnenden Fördergeldern der Hauseigentümer sogar selbst. Vor allem das BAFA zahlt die staatlichen Zuschüsse für Solarthermie, für Wärmepumpen sowie Holz- und Pelletheizungen aus. In einigen deutschen Regionen gibt es zusätzliche regionale Fördertöpfe. So auch in Hamburg.

KfW Zinsänderung

Zinsänderung zum 4. November 2016

Betroffen ist zum Einen, das von Bauherren und Hauskäufern beliebte Wohneigentumsprogramm. Die Finanzierungsvarianten mit 20 Jahren Laufzeit, 3 tilgungsfreien Anlaufjahren und 10 Jahren Zinsbindung  sowie das endfällige Darlehen mit je 10 Jahren Laufzeit, tilgungsfreie Anlaufjahre und Zinsbindung sind nun ab  1,2 % effektiv über die Hausbank beantragbar.

Bayern: 10.000 Häuserprogramm

Pünktlich mit dem ersten Schnee sollte die Heizung im Haus laufen. In Bayern konnten private Hauseigentümer für die Modernisierung ihrer alten Heizung bisher lohnende Landeszuschüsse beantragen. Im 10.000-Häuserprogramm zahlt der Freistaat 500 € Zuschuss zum Heizungstausch, weitere 500 € zur solaren Warmwasserbereitung und nochmal 500 € obendrauf zur solaren Heizungsunterstützung. Bis zu 1.500 € Zuschuss plus staatliche Zuschüsse von BAFA und KfW, das ließen sich viele nicht zweimal sagen.

Mannheim auf Klimakurs

Mit einem Förderprogramm will Mannheim den Grünanteil in seiner hochverdichteten Innenstadt erhöhen. Bisher sind etwa nur 5 % der Dachflächen in der Innenstadt begrünt. Laut Gutachten liegt das Potenzial bei insgesamt 56.000 m², 30.000 m² davon auf Dachfläche und 26.000 m² an Fassadenfläche. Hinzu kommen weitere ca. 13.500 m² für die Entsiegelung und anschließende Begrünung von beispielsweise gepflasterter Hofflächen.

Brandenburg fördert Effizienzhaus 70

Die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) fördert wieder den Wohnungsneubau im KfW-Effizienzhausstandard 70. Seit 1. April 2016 flog das Effizienzhaus 70 aus dem staatlichen KfW-Förderprogramm „Energieeffizient Bauen“, da es mit Verschärfung der EnEV quasi den Mindestanforderungen entspricht. Die günstigen Neubaukredite gibt es derzeit für die besseren Effizienzhäuser 55, 40 und 40 Plus. Viele Landesprogramme richten sich mit ihren Landesförderungen nach dem KfW-Programm.

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