Hannover: enercity-Fonds proKlima mit Förderrichtlinie für 2018

In und um Hannover können klimabewusste Bauherren und Hauseigentümer von lohnenden Zuschüssen profitieren. Mit Jahresbeginn 2018 gilt hier die neue Förderrichtlinie. Im enercity-Fonds proKlima steht für 2018 ein Förderbudget von rund 1,8 Mio. € bereit. Viele der bewährten Förderbausteine werden weitergeführt. 2018 wird die Förderung von Passivhäusern mit Erneuerbarer Energieversorgung verknüpft und der Einsatz nachhaltiger Dämmstoffe mit natureplus-Siegel mit deutlich erhöhten Fördersätzen belohnt.

BAFA-Zuschüsse richtig beantragen

Für Ökoheizungen auf Basis Erneuerbarer Energien zahlt der Staat lohnende Zuschüsse aus. Allerdings gelten für die Beantragung der Zuschuss-Förderung seit 1. Januar 2018 neue Regeln. Sich an die Antragsfristen und Fördervoraussetzungen zu halten lohnt sich! Es winken mindestens 1.300 € Zuschuss für eine energieeffiziente Wärmepumpe, 3.000 € und mehr für einen Pelletkessel, 500 € für eine Solarthermieanlage zur Warmwasserbereitung bzw. 2.000 € für die solarthermische Heizungsunterstützung.

10.000 Häuser-Programm

Mit seinem 10.000 Häuser-Programm startete Bayern im September 2015 eines der lohnendsten Zuschussprogramme für private Hauseigentümer im Freistaat. Das Programm läuft planmäßig noch bis Ende September 2018. Für dieses Jahr sind allerdings wesentliche Änderungen im Programm angekündigt.

Förderantrag beim BAFA – das ändert sich für private Antragsteller

Die staatliche Zuschuss-Förderung von Solaranlagen, Wärmepumpen oder Holz- und Pelletheizungen kann beim BAFA beantragt werden. Die gute Nachricht: die lohnenden Zuschüsse für Ökoheizungen auf Basis erneuerbarer Energien können auch im nächsten Jahr genutzt werden. Die schlechte Nachricht: auch private Hauseigentümer müssen ab 1.1. 2018 ihren Zuschussantrag vor Beauftragung des Heizungsbauers beantragen. Wer vorzeitig mit den Arbeiten beginnt, verspielt die Förderung leichtfertig. Nun heißt es genau hinschauen.

Hamburg bezuschusst Gründächer

Als erste Großstadt in Deutschland hat Hamburg eine umfassende Gründachstrategie ins Leben gerufen.
Mindestens 70 % der geeigneten Dächer auf Neubauten und Bestandsdächern sollen begrünt werden und das mit Förderung der Hansestadt. Für das Förderprogramm zur Dachbegrünung stellt die Behörde für Umwelt und Energie (BUE) bis 2019 über 3 Millionen Euro zur Verfügung. Mit der Hamburger Gründachförderung werden freiwillige Intensiv- oder Extensivbegrünungen auf Wohn- und Nichtwohngebäuden in Hamburg gefördert.

500 Euro Sanierungsprämie in Tübingen

Tübingen macht blau“ ist das Motto der Tübinger Klimaschutzkampagne - und das bereits seit 2008. Im Zielfokus der Universitätsstadt steht es, die energiebedingten CO2-Emissionen in Tübingen pro Kopf bis 2022 um 25 % gegenüber dem Wert von 2014 zu reduzieren. Das sollte klappen, wenn immer mehr Tübinger z. B. auf den Ökostrom der Stadtwerke umsteigen, ihr Auto teilen oder den Bus benutzen.

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