Betrug mit Energieausweisen

Mittwoch, September 3, 2014

Verbraucherzentrale warnt vor Telefon-Abzocke

Betrug mit Energieausweisen

Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz warnt derzeit vor ungebetenen Anrufen einer Firma, die Hauseigentümern ein Energieausweis aufschwatzt. Geht man drauf ein, erhält man eine Auftragsbestätigung zusammen mit einer Zahlungsaufforderung in Höhe von knapp 100 € per Post nach Haus. Auf den versprochenen Energieausweis kann man allerdings lange warten.
Die Behauptung, jeder Haushalt müsse angeblich einen Energieausweis haben, ist schlichtweg falsch. Auch die im Mai in Kraft getretene, neue Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) schreibt das nicht vor. Hausbesitzer sollten sich durch diese dreiste Vorspiegelung falscher Tatsachen telefonisch nicht unter Druck setzen lassen, und schon gar kein Geld überweisen.

Hauseigentümer brauchen den Energieausweis nur, wenn sie ihr Haus oder ihre Wohnung verkaufen oder neu vermieten wollen. Wer plant sein Haus zu sanieren, dem hilft in erster Linie eine Energieberatung weiter.

Verzeichnisse im Internet erleichtern die Suche
Ein qualifizierter Energieberater wird nie unaufgefordert anrufen oder vor der Tür stehen. Er kommt nur, wenn Sie Ihn beauftragen oder einen Termin vereinbaren. Hinsichtlich der Berufsgruppe, Ausbildung und Zusatzqualifikationen sollte man etwas genauer  hinschauen. Denn "Energieberater" ist keine geschützte Berufsbezeichnung, letztlich kann sich jeder so bezeichnen. Die Qualifizierung haben in der Regel Ingenieure, Architekten, Handwerksmeister oder Schornsteinfeger.

www.verbraucherzentrale-energieberatung.de www.energieeffizienz-planer.de
www.energie-effizienz-experten.de www.energieberater-handwerk.de
www.den-ev.de  

 

 

Foto: Hans-Peter Tetz I fotoliacom