Zuschüsse für Städte und Gemeinden

Dienstag, Oktober 7, 2014

Die Förderung kommt für nahezu jede Kommune in Frage.

Zuschüsse für Städte und Gemeinden

Im 1. Quartal 2015 können Städte und Gemeinden wieder Zuschüsse für Klimaschutzprojekte im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative beantragen. Die aktuelle Fassung der Kommunalrichtlinie liegt nun für gleich 2 Jahre, 2015 und 2016, vor. Förderanträge können jeweils vom 01. Januar bis zum 31. März gestellt werden. Seit 2008 konnten durch die Zuschüsse bereits rund 6.000 Projekte in 3.000 Kommunen realisiert werden. Von der Entwicklung langfristiger und nachhaltiger Strategien bis hin zu konkrete Hilfestellungen und Investitions-Zuschüsse, die Förderung kommt für nahezu jede Kommune in Frage.

Innen-, Hallenbeleuchtung und raumlufttechnische Anlagen
Klimaschutztechnologien machten im Förderzeitraum 2013 über 82% der Bewilligungen aus. Kein Wunder, der Zuschuss für diese Investitionen kann sich sehen lassen! Hocheffiziente LED-Technik bei der Sanierung von Innen- und Hallenbeleuchtungen wird mit bis zu 30 % der zuwendungsfähigen Ausgaben bezuschusst, raumlufttechnische Anlagen mit bis zu 25%. Weiter Zuschüsse gibt es z.B. für infrastrukturelle Maßnahmen der nachhaltigen Mobilität.

Mit Klimaschutzkonzept an der richtigen Stelle anpacken
Bei der Kommunalrichtlinie gilt grundsätzlich: Erst das Konzept, dann die Umsetzung. In Klimaschutzkonzepten und Teilkonzepten werden konkrete Bilanzen erstellt, Einsparszenarien erarbeitet und Maßnahmen entwickelt. Dabei werden nicht nur aussichtsreiche Handlungsfelder aufgezeigt, gleichzeitig können durch ein Konzept weiter Zuschüsse gesichert werden.

Förderung gibt es auch für die Beratung von Städten und Gemeinden, die ganz am Anfang ihrer Klimaschutzaktivitäten stehen. Haushaltsschwache Kommunen können mit höheren Förderquoten rechnen.