Ab März 2015 verdoppelt das BAFA den Zuschuss

Freitag, November 14, 2014

Statt 400 € bald 800 € Energieberatungs-Zuschuss für`s Eigenheim

Ab März 2015 verdoppelt das BAFA den Zuschuss

Die neue „Richtlinie über die Förderung der Energieberatung in Wohngebäuden vor Ort (Vor-Ort-Beratung)“ tritt zum 1. März 2015 in Kraft. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat ordentlich nachgebessert und die Zuschüsse aufgestockt.

Höhere Zuschüsse - Für die Vor-Ort-Beratung können Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern ab 1. März 2015 einen Beratungszuschuss von bis zu 800 € beantragen. Damit wird der Zuschuss von momentan 400 € verdoppelt. Für Wohnhäusern mit mindestens drei Wohneinheiten erhöht sich der Zuschussvon momentan 500 € auf 1.100 €. Wohneigentümergemeinschaften können zudem mit einem „Erläuterungszuschuss“ von bis zu 500 € rechnen. Den zahlt das BAFA für eine zusätzliche Erläuterung des Energieberatungsberichts in einer Wohnungseigentümerversammlung oder Beiratssitzung.

Optionaler Berichtsinhalt für optimalen Nutzen - Der Berichtsinhalt kann zukünftig optional an die tatsächlichen Bedürfnisse des Hauseigentümers angepasst werden. Für den Inhalt des Energieberatungsberichts besteht künftig die Wahlmöglichkeit zwischen einer Komplettsanierung oder einem Sanierungsfahrplan, um Schritt für Schritt vorgehen zu können. Der etappenweise Vorschlag muss aufzeigen, in welcher Reihenfolge die aufeinander abgestimmten Maßnahmen unter Beachtung der EnEV und des Stands der Technik umgesetzt werden können.

Höchste Zeit was zu ändern - Momentan gehen die Zuschuss-Anträge beim BAFA zurück. Zu hohe Beratungskosten, die aufwendigen Beratersuche und Zweifel an Eignung und Qualifikation der Berater auf Seiten der Hauseigentümer aber auch zu hoher Arbeitsaufwand bei immer geringerem Stundenlohn auf Seiten der Energieberater stehen sich gegenüber. Dabei ist die Energieberatung wichtig. Wichtig um Investitionen gezielt einzusetzen. Wichtig um zukünftig Energie und Kosten zu sparen. Wichtig für jeden Einzelnen und für unsere Umwelt.

"Energieberater" ist keine geschützte Berufsbezeichnung, hinsichtlich Unabhängigkeit, Ausbildung und Zusatzqualifikationen lohnt es sich da etwas genauer hinzuschauen. Die Energieberater des Deutschen Energieberater-Netzwerk (DEN e.V.) müssen Unabhängigkeit, Qualifizierungen, Aus- und Weiterbildungen sowie Praxiserfahrung nachweisen. Das vereinfacht die Suche unter onlineberatung.den-ev.de.

Nicht nur das BAFA beteiligt sich an den Kosten einer Energieberatung. Auch Städte, Gemeinden oder Energieversorger haben Zuschussprogramme aufgelegt. Die passenden, aus über 400 bereitstehenden Energieberatungs-Zuschüssen finden Hauseigentümer kostenlos unter in unser Förermitteldatenbank.

Foto: I-vista I pixelio.de