Über 448.000 KfW-geförderte Wohneinheiten in 2016

Mittwoch, März 8, 2017

Die KfW zieht Bilanz und kann auf ein erfolgreiches Förderjahr 2016 zurückschauen.

Über 448.000 KfW-geförderte Wohneinheiten in 2016

Mit finanzieller Unterstützung geht’s leichter: 2016 nutzten mehr Bauherren und Hauseigentümer die Förderprogramme für energieeffiziente Bau- und Sanierungsvorhaben als noch im Vorjahr. Im vergangenen Jahr sind rund 448.000 Wohneinheiten mithilfe einer KfW-Förderung energieeffizient saniert oder neu gebaut worden. Das sind 67.000 Wohneinheiten mehr als noch im Vorjahr.

Verwendet wurden die Modernisierungsgelder vor allem für Investitionen in den Einbruchschutz (über 42.000 Maßnahmen), für die Heizungserneuerung als Heizungspaket (ca. 37.000 Maßnahmen) oder als Einzelmaßnahme in Form eines Gas-Brennwertkessels (ca. 25.000 Maßnahmen) oder für neue Fenster und Türen (ca. 50.000 Maßnahmen). Allein über das am 1. Januar 2016 neu gestartete Anreizprogramm Energieeffizienz wurden rund 31.000 Sanierungsmaßnahmen realisiert. Beim Hauskauf liegt das KfW-Effizienzhaus 55 mit knapp 44.500 geförderten Wohnhäusern vorn. Die geförderte Baubegleitung durch einen Energieberater nutzten über 9.000 Bauherren und 23.600 Modernisierer.

Die zinsgünstigen Kredite und Zuschüsse kann die Förderbank dank staatlicher Mittel aus dem CO2-Gebäudesanierungsprogramm und dem Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) bereitstellen. Um eine KfW-Förderung zu erhalten, müssen Bauherren bei Neubau oder Sanierung Energieeffizienzstandards erfüllen, die über die Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) hinausgehen.

Welche Fördergelder für ein Bau- oder Sanierungsvorhaben bereit stehen, sagt die kostenlose Förderauskunft.

Grafik: © BMWi; Datenbasis: KfW Bankengruppe