Fördergelder für altes Fachwerk

Freitag, März 3, 2017

Die Fachwerkstadt Alsfeld legt eigenesFörderprogramm auf

Alsfeld (Hessen) unterstützt seiner Bürger mit dem stadteigenen Förderprogramm dabei, die ortstypischen Fachwerkbauten in der Innenstadt und den Stadtteilen zu erhalten. Die Fördergelder werden Hauseigentümern von der Stadt ohne zusätzliche Unterstützung von Landes- oder Bundesseite bereitgestellt.

Profitieren können Alsfelder, die ein vor 1950 gebautes Fachwerkhaus sanieren möchten. Der Zuschuss von jährlich bis zu 10.000,- €, maximal 30.000,- € innerhalb von 3 Jahren kann seit Januar 2017 bei der Stadt beantragt werden. Die geplanten Maßnahmen sind vor Beginn der Bauarbeiten mit der Stadt sowie unter Einschaltung der Denkmalschutzbehörde abzustimmen. Auch Fachwerkhauseigentümer die schon im letzen Jahr saniert haben, sollen nicht leer ausgehen. Ausnahmsweise können für im Jahre 2016 durchgeführte Maßnahmen bis zum 30.09.2017 rückwirkend Förderanträge gestellt werden.

Den Stadt-Zuschuss gibt es zur Erhaltung und Entwicklung historischer Fachwerkbauten, im Besonderen zur Fassadenrenovierungen an Wohn- und Wirtschaftsgebäuden, sowie anteiliger energetischer Verbesserungen. Etwa die Freilegung eines bisher verputzten oder verkleideten Fachwerks oder der altstadtgerechte Außenputz an Fachwerkbauten werden mit 10,- €/m² bezuschusst, die Sanierung der Fachwerkhölzer und der Gefache mit 35,- €/m². Für die Erneuerung altstadtgerechter Fenster, Türen und Klappläden aus Holz kann ein Zuschuss von 150,- €/m² beantragt werden, für den Einbau von 2-fach Verglasungen bei Fenstern und Türen 20,- €/m² oder für die Restaurierung und den Wiedereinbau historisch wertvoller Fenster, Türen und Tore in der Außenfassade bis zu 250 €/m².

www.alsfeld.de

Foto: © mirpic - fotolia.com