Knapp 8.000 staatlich geförderte Energieberatungen

Mittwoch, Januar 11, 2017

2016 zahlte das BAFA weniger Zuschüsse aus als in den Vorjahren

Im Förderprogramm zur Vor-Ort-Beratung sind im letzten Jahr insgesamt 7.999 Anträge im Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eingegangen.

Im Förderprogramm zur Vor-Ort-Beratung sind im letzten Jahr insgesamt 7.999 Anträge im Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eingegangen. Im Vergleich zu den Vorjahren setzt sich der Rückgang fort. Gegenüber 9.000 Anträgen in 2015, 8.339 Anträgen in 2014 und noch 11.939 in 2013 nutzen immer weniger Hausbesitzer die Beratung als Einstieg in sinnvolle Modernisierungsmaßnahmen am Haus.

Dabei lohnt es sich: 800 € Zuschuss zum Energieberaterhonorar

Das BAFA bezuschusst 60 % der förderfähigen Beratungskosten, maximal 800 € bei Ein- und Zweifamilienhäusern und maximal 1.100 € bei Wohnhäusern ab drei Wohneinheiten. Wohneigentümergemeinschaften erhalten zusätzlich 500 € Zuschuss zur Erläuterung des Beratungsberichts durch den Energieberater im Rahmen der Eigentümerversammlung oder Beiratssitzung.

Die Förderung selbst wird über den Energieberater beantragt und auch an ihn ausgezahlt. Der ist jedoch verpflichtet, nur das um den Zuschuss ermäßigte Beratungshonorar in Rechnung zu stellen.

www.bafa.de

Abbildung: © febis Service GmbH