KfW kündigt Änderung im Programm "Erneuerbare Energien - Standard" an

Mittwoch, Oktober 5, 2016

Photovoltaik wird direkt im Programm "Erneuerbare Energien - Standard" integriert

KfW kündigt Änderung im Programm "Erneuerbare Energien - Standard" an

Die KfW-Bank plant im kommenden Monat eine Änderung, wenn es um die Förderung von Photovoltaik geht. Mittels Zusammenlegung zweier Programme will die KfW ihre Finanzierung von Investitionen in die Energiewende bündeln.

Das bisher separate Programm 274 "Erneuerbare Energien - Standard - Photovoltaik" soll in das Programm 270 "Erneuerbare Energien - Standard" integriert werden. Während im Programm "Standard - Photovoltaik" auch private Bauherren antragsberechtigt sind, richtet sich das Förderprogramm „Erneuerbare Energien – Standard“ bislang schwerpunktmäßig auf die Finanzierung größerer Anlagen im Bereich der erneuerbaren Energie und Kraft-Wärme-Kopplung. Die Änderungen sollen zum 18. November 2016 in Kraft treten.

Für private Erwerber von Photovoltaikanlagen sind im Zuge der Zusammenlegung allerdings keine Nachteile ersichtlich. Ganz im Gegenteil: Neben der dann möglichen Zinsbindungsfrist von 15 Jahren wird die Förderung um einige Förderschwerpunkte erweitert. So können über das Förderprogramm zukünftig auch der Erwerb von gebrauchten Anlagen, die maximal 12 Monate am Stromnetz angeschlossen sind, sowie bislang nicht geförderte Anlagen, die modernisiert und mit höherer Leistung ausgestattet worden sind, zinsgünstig finanziert werden. Ebenfalls bald über KfW-Fördermittel finanzierbar werden Investitionen in die Flexibilisierung der Stromerzeugung, das Lastmanagement oder die Nachrüstung mit modernen Messeinrichtungen. 

Mehr zum Programm unter: www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/Auslandsvorhaben/Finanzierungsangebote/Erneuerbare-Energien-Standard-(270-274-275)/

Foto: © Daniel Schoenen - www.fotolia.com