Saarland fördert Energiespeicher mit 35 % bis zu 55 % Zuschuss

Dienstag, August 23, 2016

Anträge nur noch bis Ende August möglich

Saarland fördert Energiespeicher mit 35 % bis zu 55 % Förderung

Die Nachfrage am saarländischen Programm zur Förderung elektrischer Speichersysteme ist größer als gedacht.

Insgesamt 1,2 Mio. Euro Förderbudget hatte das saarländische Ministerin für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr dazu bereit gestellt, die Antragsfrist läuft nun allerdings  Ende August aus. In Ergänzung zur staatlichen Speicherförderung der KfW haben Saarländer mit der Landesförderung zusätzlich die Möglichkeit, ihre Unabhängigkeit vom öffentlichen Stromnetz durch den Einbau von intelligenter Speichersysteme zu verbessern.

Gefördert werden Hauseigentümer und Unternehmen bei der Installation von dezentralen und stationären  Batteriespeichersystemen  auf  Basis von Lithium-Ionen, Vanadium-Redox-Fluss oder höherwertiger Technologie mit einer Nennkapazität von 3 bis 30 kWh. Voraussetzung ist, dass stationäre Stromquellen wie z.B. eine PV-Anlage, ein BHKW, eine Brennstoffzelle, kleine Windkraftanlagen, oder ähnliche Stromerzeugungsquellen auf der Basis von Erneuerbaren Energien vorhanden sind oder ebenfalls errichtet werden. Weitere Voraussetzung: Der Autarkiegrad muss mindestens 50 % betragen, d.h. mindestens die Hälfte des erzeugten Stroms muss selbst verbraucht und dafür gespeichert werden.

Bislang konnten bereits 292 Speichersysteme mit einem Autarkiegrad von mehr als 50 % gefördert werden. Die Grundförderung hierfür beträgt 35 % der förderfähigen Investitionskosten. Ergänzt um ein Steuerungs- und /oder Lastmanagementsystem  kann der Autarkiegrad erhöht werden. Bei den meisten der geförderten Systeme ist dies bereits absehbar. Wenn eine Autarkie von 60 % erreicht wird, wird die Grundförderung um weitere 10 % auf insgesamt 45 % aufgestockt, bei einem Autarkiegrad von 68 % sogar um zusätzliche 20 % auf 55 % der Investitionskosten. Die maximale Förderung pro Vorhaben ist auf 30.000 Euro beschränkt.

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