5 Jahre KfW-Programm „Energetische Stadtsanierung“

Donnerstag, Juni 23, 2016

Energetische Sanierung von über 550 Quartieren angestoßen.

5 Jahre KfW-Programm „Energetische Stadtsanierung“

Kommunen, die die Energieeffizienz ganzer Stadtquartiere verbessern wollen, erhalten seit fünf Jahren Zuschüsse aus dem KfW-Förderprogramm Energetische Stadtsanierung.

Grund genug für die KfW eine erste Bilanz zu ziehen. Bislang wurden in mehr als 550 Quartieren energetische Sanierungsprojekte angestoßen - in innerstädtischen Altbauquartieren ebenso wie in Großwohnsiedlungen oder in Einfamilienhaussiedlungen auf dem Land. Mit dem Zuschussprogramm der KfW können Städte und Gemeinden ganzheitliche Konzepte mit aufeinander abgestimmten Einzelmaßnahmen für die Quartierssanierung entwickeln. Über Einzelgebäude hinaus werden so zusätzliche Potenziale für die kommunale Energiewende mobilisiert. „Mit Hilfe der Zuschüsse können Kommunen wichtige Grundlagen für intelligente, aufeinander abgestimmte energetische und sozial verträgliche Investitionen schaffen. Die Lebensqualität der Menschen in ihrer unmittelbaren Umgebung lässt sich dadurch steigern“, so Dr. Hengster, Mitglied im Vorstand der KfW.

Für die Ausarbeitung von Quartierskonzepten können Kommunen bei der KfW einen Zuschuss in Höhe von 65 % beantragen. Für die Umsetzung der Konzepte kann anschließend ein Sanierungs-/Quartiersmanager eingesetzt werden. Für den können weitere Fördergelder, bis zu 150.000 Euro  je Quartier, für 3 Jahre abgerufen werden. Bei einer Verlängerung auf 5 Jahre kann der Zuschuss auf bis zu 250.000 Euro aufgestockt werden.

Die Zuschüsse können von der Stadt oder Gemeinde beantragt werden und dabei auch an privatwirtschaftliche oder gemeinnützige Akteure des Quartiers weitergegeben werden. So können zum Beispiel  Stadtwerke, Wohnungsunternehmen, Wohnungsgenossenschaften oder Eigentümer von Wohngebäuden einschließlich Wohneigentümergemeinschaften aktiv in die Quartierentwicklung einbezogen werden.

www.energetische-stadtsanierung.info/energetische-stadtsanierung/

Foto: © H-J Spengemann - www.pixelio.de