Wofür Kommunen die KfW-Förderung nutzen

Donnerstag, April 7, 2016

Insbesondere Schulen wurden energieeffizient modernisiert

Wo für Kommunen die KfW-Förderung nutzen

In einer Evaluierung der KfW-Förderung für Nichtwohngebäude der kommunalen und sozialen Infrastruktur beauftragte die KfW das Fraunhofer Institut IFAM über 1.400 Förderfälle in 2011 bis 2014 näher zu betrachten. Dabei wurden die Programme „Sozial Investieren – Energetische Gebäudesanierung“, das Nachfolgeprodukt „Energieeffizient Sanieren – Kommunale Unternehmen“, und das Programm „Energieeffizient Sanieren – Kommunen“ untersucht.

Besonders beliebt: Die Effizienzhausförderung bei Schulen

Das Ergebnis: Kommunen und Landkreise die Förderung bei der KfW beantragen, gehen das Thema Energieeffizienz immer aktiver an. Investierten Kommunen und Landkreise im Zeitraum 2007 bis 2011 noch 625 Mio. Euro in Gebäude wie Schulen, Turnhallen und Verwaltungsgebäuden über die KfW-Förderung in Energieeffizienz, stieg das Volumen in den Jahren 2011 bis 2014 auf 1,4 Mrd. Euro an.

In rund 40% der Förderfälle wurden die energetische Sanierung zu einem der KfW-Effizienzhäuser finanziert.  Die Fördergelder wurden mit 53% des Zusagevolumens vor allem für die Sanierung von Schulen genutzt, 48% der Vorhaben  zu einem Effizienzhaus. Fördergelder wurden aber auch für kommunale Verwaltungsgebäude, Turnhallen, Krankenhäuser und Kindertagesstätten beantragt.

Nutzen für Klima und Umwelt

Die Einsparbilanz: Insgesamt 4,6 Mio. Tonnen CO2 und 14 Terawattstunden an Energie. Das errechnete das Fraunhofer Institut IFAM für die 2011 bis 2014 geförderten Investitionen über ihre Lebensdauer betrachtet. Damit entsprechen die eingesparten Energiekosten in etwa den angefallenen Investitionskosten.

www.KfW.de/Evaluationen

Foto: © Sebastian Göbel - www.pixelio.de