NRW legt Förderfokus auf Quartiere

Freitag, Februar 20, 2015

Neues Förderprogramm „Entwicklung altengerechter Quartiere in NRW“

NRW legt Förderfokus auf Quartiere

Mit bis zu 40.000 Euro im Jahr will das Land NRW die altengerechte Entwicklung eines Quartiers je Kreis/kreisfreie Stadt fördern.

Nordrhein Westfalen will es seinen Bürgern erleichtern, auch im Alter in ihrem gewohnten Umfeld zu bleiben. Dafür macht es nun Fördergelder für die Beschäftigung eines Quartiersmanagers locker. Mit insgesamt 21 Mio. € soll die altengerechten Umgestaltung in ihrem Wohnviertel entscheidend voranbringen. „Vor Ort, im Quartier benötigen wir jeweils maßgeschneiderte Konzepte, damit Menschen auch bei Unterstützungsbedarf so lange wie möglich in ihrem vertrauten Wohnumfeld leben können. Eine solche Quartiersentwicklung kann aber nur mit Hilfe eines erfolgreich gemanagten breiten Beteiligungsprozesses gelingen“, so Ministerin Barbara Steffens am 19. Januar 2015 in Düsseldorf.

Pro Kreis oder kreisfreier Stadt können pro Jahr bis zu 40.000 € beantragt werden, die für die Personal- und Sachkosten eines Quartiersmanagers und auch für z.B. Infoveranstaltungen bestimmt sind. Und das für insgesamt 3 Jahre lang. Die Förderung deckt damit 50 % der Personalkosten. Und förderfähige Quartiere gibt es nicht nur in der Stadt. Auch ein Dorf oder gar mehrere kleine Siedlungen im dünn besiedelten ländlichen Raum kann mit den Fördergeldern entwickelt werden. Basis für die Auswahl eines Quartiers ist die Analyse der Bevölkerungs- und Versorgungsstruktur, die Darstellung der bisher ungedeckten Bedarfe an Infrastrukturangeboten und die Notwendigkeit eines altengerechten Quartiers.

Mit dem "Masterplan altengerechte Quartiere.NRW" stellt das Land NRW seinen Kommunen weitere Unterstützung bei der altersgerechten Quartiersentwicklung zur Seite. Von der individuellen Beratung über das Landesbüro altengerechte Quartiere.NRW“ bis hin zu einem modularen Baukastens mit Möglichkeiten zur Analyse und Umsetzung der Quartiersentwicklung – Nordrhein Westfahlen geht mit der demografischen Entwicklung seiner Bevölkerung.

Weitere Informationen zum Förderprogramm: www.aq-nrw.de

Foto: Rainer Sturm I pixelio.de

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