Bau- oder Sanierungskredit von der KfW

Freitag, Juni 6, 2014

Was kann ich bei Aus- und Umbaumaßnahmen nutzen?

Bau- oder Sanierungskredit von der KfW

Zuschuss oder Kredit richten sich im KfW-Programm “Energieeffizient Sanieren” nach der Anzahl der Wohneinheiten im Haus. Für die Höhe des Förderbetrags ist seit 1. Juni nun die Anzahl  nach der Sanierung  maßgeblich. Sofern keine neue Wohneinheit entsteht, wird im Sanierungsprogramm auch der Ausbau eines vormals nicht beheizten Dachgeschosses gefördert.

Bei neuem Wohnraum in alten Mauern kommt es darauf an, ob das alte Gebäude auch vor einer Sanierung schon beheizt war. Der Umbau von bestehenden und beheizten Nicht-Wohngebäuden (z.B. Gewerbe- oder Bürogebäuden) zu Wohnraum, fällt unter das Sanierungsprogramm. Die Wohneinheiten nach der Sanierung zählen auch hier. Wer hingegen, ein bis dato unbeheiztes Gebäude, zum Beispiel eine Scheune, zum Wohnen ausbauen will, für den greift das Programm „Energieeffizient Bauen“. Durch Erweiterung oder im Ausbau neu entstehende Wohneinheiten werden ebenfalls im Neubau-Programm gefördert.

Private Hauseigentümer können den KfW-Sanierungszuschuss von mindestens 10 % der förderfähigen Kosten für neue Fenster, eine neue Heizung oder die Dämmung von Dach und Außenwänden nutzen. Mit einem KfW-Kredit im Programm „Energieeffizient Sanieren“ können  je Wohneinheit 50.000 €  bei Einzelmaßnahmen oder 75.000 € bei einer umfassenden Sanierung zum Effizienzhaus, finanziert werden. Der aktuelle Zinssatz von 1,0 % wird für die ersten 10 Jahre festgeschrieben.

Foto: ThueringerLandhausIlmenau / pixelio.de