Neue PV-Ausbauinitiative - Solarmetropole Ruhr

Dienstag, September 10, 2019

300 € Zuschuss für die ersten PV-Anlagen

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Der Regionalverband Ruhr (RVR) und das Handwerk Region Ruhr setzen sich mit der neuen Ausbauinitiative „Solarmetropole Ruhr“ für die Erreichung der Klimaschutzziele und eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen ein. Ziel der Aktion ist es, die Nutzung der Sonnenenergie auszuweiten und dafür die Kompetenzen lokaler Handwerksbetriebe einzubinden. Basis ist das Solardachkataster für das Ruhrgebiet. Danach gibt es in der Metropolregion über eine Million Dachflächen, die sich für Solaranlagen eignen. 15 Pilotkommunen führen in Zusammenarbeit mit den zuständigen Kreishandwerkerschaften und Betrieben vor Ort Informationsveranstaltungen zu Solarthermie, Energiespeicherung, E-Mobilität und Ladeinfrastruktur durch.

300 € Zuschuss für die ersten 10 PV-Anlagen in den teilnehmenden Kommunen

Zum Start der Initiative gibt es eine lohnende Förderaktion in den teilnehmenden Kommunen. Zehn Gebäudeeigentümer je Kommunen können einen Zuschuss in Höhe von 300 Euro für die Installation einer Solaranlage bekommen. Gefördert wird die Errichtung von neuen Photovoltaikanlagen ab einer Modulfläche von 10 m² für bestehende und/oder neu zu errichtende Wohngebäude oder Vereinsräume. Förderanträge sind vor Beginn des Vorhabens bei der jeweiligen Kommune zu stellen. (Bönen, Dorsten, Dortmund, Essen, Gelsenkkirchen, Gladbeck, Haltern am See, Herne, Hünxe, Kamp-Lintfort, Oberhausen, Recklinghausen, Rheinberg, Xanten)

Solarstrom rechnet sich auch ohne Förderung

Mit fortschreitender Technologie ergeben sich immer mehr Vorteile auf Photovoltaik zu setzten – sogar ohne Förderung: Solarstrom rechnet sich heute vor allem durch die Möglichkeit den produzierten Strom selber zu nutzen. Der selbsterzeugte Solarstrom ist inzwischen deutlich günstiger als der Netzstrom vom Versorger. Durch den Eigenverbrauch können so erhebliche Einsparungen bei den Stromkosten erzielet werden. Alles, was darüber hinaus produziert wird, geht ins Netz und wird zusätzlich vergütet.

Ob das Hausdach geeignet ist, können Hauseigentümer unter solar.metropole.ruhr herausfinden. Ein Dach-Check des regionalen Solardachkatasters gibt in 5 einfachen Schritten Auskunft darüber.

Abb.: solar.metropole.ruhr