Neu! NRW bezuschusst Ladesäulen für Elektrofahrzeuge

Montag, Oktober 16, 2017

Ladeinfrastruktur für E-Mobile als neue Förderung im Landesprogramm progress.nrw

Landesprogramm progress.nrw fördert die Markteinführung erneuerbarer Energien

Die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen erweitert ihr Förderprogramm progress.nrw.

Privatpersonen, freiberuflich Tätige und Unternehmen, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) können von einem neuen Förderschwerpunkt profitieren. Wer in Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge investiert, kann dazu ab sofort einen Förderantrag im Programmteil Markteinführung beim zuständigen Projektträger, der Bezirksregierung Arnsberg, stellen.

  • Zuschuss für nicht öffentliche  Ladepunkte 
    50 % der zuwendungsfähigen Ausgaben bzw. max. 1.000 € Förderobergrenze pro Ladepunkt
  • Zuschuss für öffentliche  Ladepunkte  
    50 % der zuwendungsfähigen Ausgaben bzw. max. 5.000 € Förderobergrenze pro Ladepunkt

Ladesäule muss Ökostrom laden

Förderfähig sind stationäre Normalladesäulen mit einer Ladeleistung von mindestens 11 kW und maximal 22 kW.  Die Zuschuss-Förderung erfolgt auf Grundlage der De-minimis-Regelung und beträgt maximal 50 % der förderfähigen Kosten. Eine Kumulierung mit Mitteln aus Bundes- und anderen Landesförderprogrammen ist allerdings nicht möglich.

Eine der Fördervoraussetzungen ist, dass der für den Ladevorgang erforderliche Strom aus erneuerbaren Energien oder aus vor Ort eigenerzeugtem regenerativem Strom (z. B. Strom aus Photovoltaik-Anlagen) stammt. Bei Antragstellung bis zum 31.03.2018 ist eine Förderung unter Verzicht auf die Öko-Strom-Voraussetzung mit reduzierter Förderquote von 30 % möglich.

progress.nrw - Landesförderung mit gefragten Zuschüssen

Für 2017 sind bereits 90 % der fürs Programm bereitgestellten Haushaltsmittel vergeben.  Neben Ladesäulen für Elektrofahrzeuge bietet das Landesprogramm eine Vielzahl lohnender Zuschüsse.
Gefördert werden stationäre elektrische Batteriespeicher bei Errichtung einer neuen Photovoltaikanlage, Thermische Solaranlagen, Lüftungsanlagen und Lüftungsgeräte mit Wärmerückgewinnung, Wohngebäude im Drei-Liter-Haus-Standard und Passivhaus-Standard einschließlich Lüftungsanlagen, Oberflächennahe Geothermie (Bohrungen und Erdwärmekollektoren), Biomasseanlagen in Verbindung mit einer thermischen Solaranlage, Kälte und Wärmenetze sowie Wärmeübergabestationen und auch Kälte und Wärmespeicher.
Mehr zum Programm unter: www.bezreg-arnsberg.nrw.de

Fördermöglichkeiten nutzen und sparen

Welche Fördermöglichkeiten Sie für Ihr Projekt nutzen können, sagt Ihnen eine kostenlose Onlineabfrage der umfassendsten Foerderdatenbank Deutschlands. Über 6.000 Bau- und Modernisierungsförderungen vom Staat, von den Ländern, Städten, Gemeinden und Energieversorgern werden mit Eingabe weniger Eckdaten zu Haus und geplanter Maßnahme gezielt durchsucht und vorausgewählt. Sie erhalten innerhalb weniger Minuten einen Überblick der für Sie in Frage kommenden Programme inkl. aktueller und detaillierter Programminformationen.
Kostenlose Förderauskunft: http://foerderdata.de/foerdermittel-suche

Abb.: febis Service GmbH Quelle: © Bezirksregierung Arnsberg