Mit Förderung zur Vereinseigenen PV-Anlage

Montag, Juni 16, 2014

Über 165 Photovoltaikförderungen in Deutschland

Mit Förderung zur Vereinseigenen PV-Anlage

In Deutschland betreiben bereits 13 Mannschaften ihre Vereinseigene Photovoltaikanlage-Anlage, um Vereinsheime, Trainingsplätze und einen Teil des Strombedarfs im Stadion selbst zu decken. Borussia Dortmund ist mit seiner 8.400 m² großen Anlage mit einer Nennleistung von 830.000 kWh ganz klar vorn. Gefolgt vom SV Werder Bremen und dem FSV Mainz 05 mit jeweils 750.000 kWh.

Doch um Sonnenstrom zu erzeugen muss man nicht in der Bundesliga spielen. Ob auf Dächer von Vereinsheimen, Tribünen oder Sporthallen und nicht zuletzt auf dem eigenem Hausdach, stimmen die Voraussetzungen, lohnt sich die Solarstromproduktion auch im Kleinen. Nach Angaben des Bundesverband Solarwirtschaft muss für eine komplette PV-Anlage mit Kosten von ca. 3.000 € je Kilowatt Anlagenleistung gerechnet werden. Der Strom kann eingespeist oder selbst verbraucht und dafür auch gespeichert werden. Die staatliche Einspeisevergütung wird nach dem „Erneuerbare Energien Gesetz“ für 20 Jahre gezahlt. Für ab 1. Juli neu installierte, kleine Dachanlagen bis 10 kWp gibt es z.B. 12,88 Cent/kWh, für große Anlagen über 10 MWp z.B. 8,9 Cent je kWh. Vereine, die nicht selbst investieren wollen, können geeignete Dachflächen an Dritte vermieten und die Vereinskasse mit monatlichen Mietzahlungen auffüllen.

Wer Ökostrom produzieren will, kann für die Investitionskosten auf Zuschüsse oder zinsgünstige Förderdarlehen zurückgreifen. In Deutschland stehen derzeit über 165 PV-Förderungen von Bund, Länder, Städten, Gemeinden und Energieversorgern bereit. Je nach Eigenkapital, kann sich eine PV-Anlage durch einen KfW-Kredit z.B. nach ca. 10 - 15 Jahren finanziert haben. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau stellt PV-Kredite im Programm "Erneuerbare Energien – Standard – Photovoltaik" ab derzeit 1,31 % bereit.

Foto: Rainer Sturm I pixelio.de