KfW - Neue Förderbedingungen bei Einbruchschutz und Badumbau

Dienstag, April 2, 2019

Ausführung vom Fachbetrieb ist nun für einen KfW-Zuschuss Pflicht

KfW-Förderung

Die KfW ändert die Förderbedingungen für Investitionszuschüsse zur Barrierereduzierung und zum Einbruchschutz. Das müssen Sie wissen, um vom staatlichen Zuschuss zu profitieren.

Investitionszuschuss Barrierereduzierung

Das hat sich zum 1.4.2019 geändert:

  • Die Arbeiten zur müssen durch ein Fachunternehmen ausgeführt werden.
  • Materialkosten bei Eigenleistung werden nicht mehr anerkannt.
  • Für die Flächenteilung in einem bestehenden Wohngebäude zur Schaffung einer neuen Wohneinheit erhalten Sie nun Förderung für barrierereduzierende Maßnahmen.

Zuschusshöhe

Bei Maßnahmen zur Barrierereduzierung (Einzelmaßnahmen, Umbaumaßnahmen zum Standard Altersgerechtes Haus, Umwidmung von Nicht-Wohngebäuden, Kauf von barrierearm umgebauten Wohnraum) werden förderfähige Investitionskosten von mindestens 2.000 € pro Antrag bis maximal 50.000 € je Wohnung bezuschusst.

  • Einzelmaßnahmen zur Barrierereduzierung: 10 % Zuschuss, maximal 5.000 €
  • Standard "Alters­gerechtes Haus": 12,5 % Zuschuss, maximal 6.250 €

 

Einbruchschutz – Investitionszuschuss

Das hat sich zum 1.4.2019 geändert:

  • Die Arbeiten zum Einbruchschutz müssen durch ein Fachunternehmen ausgeführt werden.
  • Materialkosten bei Eigenleistung werden nicht mehr anerkannt.
  • Infraschall-Alarmanlagen sind nicht förderfähig.
  • Es werden nun auch bestimmte Smarthome-Anwendungen mit Einbruchmeldefunktion gefördert.
  • Baugebundene Assistenzsysteme, wie zum Beispiel Gegensprechanlagen, werden nur noch im KfW-Programm Barriererereduzierung – Investitionszuschuss gefördert.

Zuschusshöhe:

Bei Maßnahmen zum Einbruchschutz werden förderfähige Investitionskosten von mindestens 500 € pro Antrag bis maximal 15.000 € pro Wohnung bezuschusst.

  • 20 % Zuschuss für förderfähiger Investitionskosten bis 1.000 €
  • 10 % Zuschuss für darüber hinausgehende förderfähige Investitionskosten

 

Zuschuss beantragen

Wer kann die Zuschüsse nutzen?

  • Eigentümer eines Ein- oder Zweifamilienhauses mit maximal 2 Wohneinheiten oder einer Wohnung
  • Ersterwerber eines sanierten Ein- oder Zweifamilienhauses oder einer sanierten Wohnung
  • eine Wohnungseigentümergemeinschaft aus Privatpersonen  
  •  Mieter (Schließen Sie mit Ihrem Vermieter eine Modernisierungsvereinbarung ab.)

Der Förderantrag muss unbedingt vor Beginn der Umbaumaßnahmen im Haus beantragt werden. Wer vorher beginnt, verspielt den staatlichen Zuschuss leichtfertig. Zumal die Antragstellung im KfW-Zuschussportal mit vorliegendem Angebot vom Fachbetrieb schnell und einfach funktioniert. Sobald Ihnen eine positive Antragsentscheidung im Zuschussportal für Sie vorliegt, können Sie mit den Arbeiten starten.

Die Zuschusszusage ist eine begrenzte Zeit gültig. Der Zuschuss wird ausgezahlt, wenn das Vorhaben bis dahin abgeschlossen ist und die Auszahlung im KfW-Zuschussportal mit der Bestätigung nach Durchführung und dem Verwendungsnachweis beantragt wurde.

 

Foto: KfW - Stephan Sperl