KfW-Kredite für Erneuerbare Energien

Montag, Juni 15, 2015

Wer in Strom oder Wärme aus erneuerbaren Energien investiert kann dafür Förderkredite der KfW nutzen.

Die KfW-Kredite für Erneuerbare Energien

Hauseigentümer, die mit ihrem Wohnhaus auf Solarthermie, eine Wärmepumpe oder eine Pelletheizung umsteigen, können zusätzlich zum BAFA-Zuschuss den „Energieeffizient Sanieren – Ergänzungskredit“ ab derzeit 1,51 % nutzen.

Ansonsten steht das KfW-Programm "Erneuerbare Energien" mit verschiedenem Programmteilen bereit. Das Programm ist für Unternehmen, Kommunen oder Private gleichermaßen interessant. Die Kredite für Unternehmen werden risikogerecht gezinst. Das heißt, je nach Wirtschaftlichkeit und Sicherheiten für einen Kredit, wird der Zinssatz einer bestimmten Preisklasse (A bis I) und damit einem höheren oder niedrigerem Zinssatz zugeordnet. Antrag und Abwicklung erfolgen über die Hausbank. Die Zinsen für Erneuerbare-Energien-Kredite wurden im Juni zwar allesamt angepasst, stellen aber im Marktvergleich immer noch eine zinsgünstige Finanzierungsmöglichkeit dar. Im Förderprogramm können bis zu 100 % der förderfähigen Nettoinvestitionskosten finanziert werden. 

Wer in Strom aus Erneuerbaren Energien investiert, kann dafür die Programmteile Standard, Photovoltaik und Speicher nutzen. Hier sind die Kredite mit jeweils 5-jähriger Zinsbindung und Laufzeit je nach Preisklasse momentan ab 1,26 % möglich, mit 10-jähriger Zinsbindung ab 1,81 %.

Die Produktion von Wärme aus Erneuerbaren wird in den Programmteilen Premium und Geothermie gefördert. Hier kann ein Kredit mit 5-jähriger Zinsbindung momentan ab 1,00 % beantragt werden, Kredite mit 10-jähriger Zinsbindung ab 1,46 %. Für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) räumt die KfW im Extra-Programmteil einen zusätzlichen Zinsbonus von 0,05 Prozentpunkten ein. Kredite mit 10-jähriger Laufzeit können so ab 1,41% statt 1,46 %,  mit 20-jähriger Laufzeit ab derzeit 1,81 % statt 1,86 % abgerufen werden.

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