Kredit mit Tilgungszuschuss für kommunale Gebäude

Donnerstag, Oktober 15, 2015

Die KfW fördert erstmals den Neubau und verstärkt die Sanierung kommunaler Nichtwohngebäude.

Die KfW fördert erstmals den Neubau und verstärkt die Sanierung kommunaler Nichtwohngebäude.

Seit Oktober können Kommunen je nach Neubau- oder Sanierungsvorhaben im Bereich von Nichtwohngebäuden nun das Programm „IKK - Energieeffizient Bauen und Sanieren“ nutzen. Dafür wurde das bestehende, kommunale Förderprogramm „IKK-Energetische Stadtsanierung“ umgebaut und erweitert. In nun zwei separaten Programmteilen stellt die KfW zinsgünstige Förderkredite mit zusätzlichen Tilgungszüschussen bereit. Die Mittel dafür kommen aus dem CO2-Gebäudesanierungsprogramm.

Neubau energieeffizienter Nichtwohngebäude

Der Investitionskredit im Programmteil 217 wird  für Neubauten bereit gestellt. Gefördert werden für den Neubau die KfW-Effizienzhausstandards -55 und -70. Für den Neubau eines KfW-Effizienzhaus -55 erhält der Investor einen Tilgungszuschuss von 5 % des Zusagebetrages, maximal 50,- € pro m². Bei einer Millioneninvestition beträgt der Tilgungszuschuss demnach bis zu 50.000,- €.

Sanierung energieeffizienter Nichtwohngebäude

Vorhaben zu energieeffizienten Sanierung können über einen Förderkredit im Programmteil 218 finanziert werden. Geförderte Standards bei der Sanierung sind die KfW-Effizienzhäuser -70, -100 und Denkmal. Auch Einzelmaßnahmen werden gefördert. Die Tilgungszuschüsse liegen zwischen 17,5 % des Zusagebetrages für das KfW-Effizienzhaus -70 und 5 % für Einzelmaßnahmen.

Gewerblichen Unternehmen steht ein vergleichbares Förderangebot bereits seit Juli 2015 mit den Programmen "IKU-Energieeffizient Bauen und Sanieren" (Programm-Nr. 219 und 220) zur Verfügung.

Mehr Informationen zum Programm: www.kfw.de

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