Initiative Fördermittel nutzen vorgestellt

Donnerstag, Februar 25, 2016

Energieberater und Fördergeldprofis wollen gemeinsam die Fördermittel an den Mann bringen

Deutsches Energieberater-Netzwerk und febis wollen die Fördermittel an den Mann bringen

„Ein Jahr NAPE – Plan zwischen Aktion und Aktionismus?“  

Rund 100 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung diskutierten zusammen mit Architekten und Energieberater in der Berliner Vertretung des Landes Baden-Württemberg. Das Deutsche Energieberater-Netzwerk(DEN e.V.) war Gastgeber des Parlamentarischen Abend um alle Akteuren aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft zusammen zu bringen, das bisher Erreichte aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten und gleichzeitig den noch zurückzulegenden Weg aufzuzeigen.

Gleichzeitig stellte sich bei dieser Gelegenheit erstmals die neu gegründete Initiative „Fördermittel nutzen!“ (IFN) vor. Ihr Anliegen: Die Information über die von der öffentlichen Hand und von privater Seite angebotenen Fördermittel verbessern und deren Akzeptanz steigern. Fördermittel werden momentan nur ungenügend genutzt und abgerufen. Das liege an der Unübersichtlichkeit, dem „Förderdschungel“.

Hinderk Hillebrands, DEN-Vorsitzender:  Beklagte die für Laien völlig unübersichtliche, aber öffentlich geförderte Beraterlandschaft. Hier sollte die Politik schnellstens für Klarheit sorgen und neue, transparente Angebote schaffen, die aufeinander aufbauen. Bei über 6.000 angebotenen Programme blickten auch Fachleute manchmal nicht durch.

Martin Kutschka, DEN-Ehrenvorsitzender: „Man muss aus Sicht der Hauseigentümer denken!“

Für Marita Klempnow, DEN-Vorstandssprecherin, ist eine der ersten Voraussetzungen für einen gemeinsamen Erfolg des NAPE, dass alle Beteiligten sich „auf Augenhöhe“ begegnen. „Mit einer guten Planung und einem guten Zusammenspiel aller Akteure kann man auch im Bestand hocheffiziente Sanierungen verwirklichen.“

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