Höhere Zuschüsse im Heizungspaket für Öko-Heizungen

Dienstag, Dezember 22, 2015

BAFA zahlt höhere Förderung bei gleichzeitiger Optimierung des Heizsystems

Das BAFA zieht nach und setzt wie das Heizungspaket der KfW auf Optimierung der Heizungsanlage.

Das BAFA zieht nach und setzt wie das KfW-Heizungspaket auf eine rundum opimierte Heizungsanlage. Wer seine veraltete ineffiziente Heizung durch eine Holz- oder Pelletheizung bzw. Wärmepumpe ersetzt oder bei seiner Heizungsmodernisierung auf Unterstützung von der Sonne setzt, kann sich im neuen Jahr auf eine höhere Förderung freuen. Vorausgesetzt: Im gleichen Zuge wird das gesamte Heizsystem auf den Prüfstand gestellt und deren Energieeffizienz durch geeignete Optimierungsmaßnahmen verbessert. Antragsteller können dann im Rahmen des Heizungspakets einen Zusatzbonus von 20 % des bisherigen MAP-Förderbetrags für den Heizungsaustausch und einen Zuschuss von 600 Euro für die Heizungsoptimierung erhalten.

Die Beantragung der Förderung des Heizungspaketes für Erneuerbare-Energien-Heizungen erfolgt beim BAFA im Rahmen der Antragsverfahren des Marktanreizprogramms zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt (MAP). Die "Richtlinie zur Förderung der beschleunigten Modernisierung von Heizungsanlagen bei Nutzung erneuerbarer Energien" wird am 30. Dezember 2015 veröffentlicht und tritt zum 1. Januar 2016 in Kraft.

Bei einer Optimierung der gesamten Heizungsanlage müssen folgende Schritte durchgeführt werden:

  • Bestandsaufnahme und Analyse des Ist-Zustandes (z. B. nach DIN EN 15378),
  • Durchführung des hydraulischen Abgleichs und
  • Umsetzung aller erforderlichen Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz am gesamten Heizungssystem (z. B. die Optimierung der Heizkurve, die Anpassung der Vorlauftemperatur und der Pumpenleistung sowie der Einsatz von Einzelraumregler).

Die zu ersetzende Heizungsanlage muss nachstehende Kriterien erfüllen:

  • Betrieb auf Basis fossiler Energien (z. B. Gas oder Öl);
  • keine Nutzung der Brennwerttechnik oder Brennstoffzellentechnologie;
  • es liegt kein Fall der gesetzlichen Austauschpflicht nach § 10 der Energieeinsparverordnung (EnEV) vor.
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