Hauseigentümer setzen auf effiziente Heiztechnik

Montag, Januar 2, 2017

Deutsche Hausbesitzer fürchten von der Energiewende finanziell überfordert zu werden.

Hauseigentümer setzten für Ihre Energiewende auf effiziente Heiztechnik

Drei Viertel der deutschen Hausbesitzer halten den Plan unser Bundesregierung zur Energiewende im Gebäudebereich für nicht bezahlbar. Das zeigt eine neue, repräsentative Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). 
Als erstes Zwischenziel sieht der „Klimaschutzplan 2050“ für den Gebäudebereich bis 2030 eine Minderung von 66 bis 67 % der Treibhausgasemissionen im Vergleich zum Jahr 1990 vor. Insgesamt soll der Ausstoß von Treibhausgasen in Deutschland bis 2050 um 80 bis 95 % sinken. Das Sparen von Energie und der Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energien stehen dabei im Fokus. 

Mehr als die Hälfte der rund 3.500 befragten Besitzern von Ein- und Zweifamilienhäusern verknüpft die Energiewende mit dem Energiesparen durch effiziente Heiztechnik. „Das deutet daraufhin, dass viele Hausbesitzer die Heizungserneuerung als eine naheliegende energetische Sanierungsmaßnahme ansehen“, erklärt GfK-Experte Herbert Lechner. Allerdings halten über 70 % der Befragten eine massive staatliche Förderung für nötig, um sich die notwendigen Investitionen zum Erreichen diese Klimaziele selbst leisten zu können. In der vom Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO) in Auftrag gegebenen Umfrage sprechen sich daher knapp 70 % für die Beibehaltung der staatlichen Förderung für den Einbau von Brennwerttechnik im Falle der Heizungssanierung aus. Ein Einbauverbot von sparsamen Brennwertheizungen in der Zukunft lehnen rund 72 % der Hausbesitzer genauso ab, wie höhere Steuern für Heizöl und Erdgas (87,5 %). 

Derzeit können Hauseigentümer für eine Heizungsmodernisierung mit Brennwerttechnik 10 % bis zu 15 % ihrer Kosten als Zuschuss bei der KfW beantragen. Alternativ kann die Heizungsmodernisierung über einen zinsgünstigen Förderkredit mit zusätzlichem Tilgungszuschuss finanzierert werden. Mit dem IWO-Förderservice zur Heizungsmodernisierung sichern sich Hauseigentümer schnell und einfach die maximalen Zuschüsse von Staat, Ländern, Kommunen und Energieversorgern. Auf Wunsch übernehmen die Förderberater den kompletten Online-Antrag im KfW-Zuschussportal.
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Foto: © Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO) - www.zukunftsheizen.de