Förderung oder Steueranrechnung

Mittwoch, August 12, 2015

Was bringt mehr? Hauseigentümer sollten vorab eine Vergleichsrechnung durchführen.

Förderung oder Steueranrechnung

Bei einer energetischen Sanierung können Hauseigentümer seit 1. August 2015 von besseren Förderkonditionen der KfW profitieren. Wer auf eine Steueranrechnung von 20 Prozent der Handwerkerleistung, maximal 1.200 Euro pro Jahr, spekuliert, sollte darauf achten, dass das Finanzamt die Steueranrechnung verweigert, wenn der Eigenheimbesitzer für die Sanierungskosten von der KfW ein zinsverbilligte Darlehen oder Investitionszuschüsse erhalten hat. Eigenheimbesitzer sollten vorab eine Vergleichsrechnung durchführen. Was bringt den größeren finanziellen Vorteil. Der Steuervorteil durch die Steueranrechnung für Handwerkerleistungen oder die Unterstützung der KfW.

Das Finanzamt gewährt auf Handwerkerleistungen nur dann eine Steueranrechnung, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:

  • Eine Einkommensteuererklärung beim Finanzamt eingereicht wird.
  • Angerechnet werden handwerkliche Tätigkeiten für Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen, die im Haushalt des Steuerpflichtigen erbracht werden. Handwerkliche Tätigkeiten im Rahmen einer Neubaumaßnahme sind nicht begünstigt.
  • Die Rechnung muss per Überweisung oder Abbuchung beglichen und darf nicht bar bezahlt worden sein.
  • Auf Anforderung muss dem Finanzamt die Rechnung des Handwerkers vorgelegt werden.
  • Die Steueranrechnung ist auf die Höhe der Steuerschuld vor der Anrechnung begrenzt. 
Foto: © Tim Reckmann - www.pixelio.de