Förderstopp im Einbruchschutzprogramm in Schleswig-Holstein

Montag, September 16, 2019

Der Fördertopf für Zuschüsse zum Einbruchschutz ist leer

Förderstopp im Einbruchschutzprogramm

Das Land Schleswig-Holstein unterstützt Eigentümer einer selbst genutzten Immobilie bei Maßnahmen zum Einbruchschutz mit einem Zuschuss. Das Einbruchschutzprogramm nutzten auch in diesem Jahr so viele Hauseigentümer, dass ein Förderstopp verhängt werden muss. Die zur Verfügung gestellten Mittel sind aufgebraucht, neue Förderanträge können somit nicht mehr gestellt werden.

Bereits zugesagte Zuschüsse sind reserviert

Bereits durch die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) erteilte Zusagen sind vom Antragsstopp nicht betroffen. Die dafür erforderlichen Mittel sind für die Auszahlung der beantragten Zuschüsse reserviert. Nach Durchführung der Maßnahme kann die Auszahlung bis spätestens zum 12.12.2019 bei der IB.SH beantragt werden.
 

KfW-Zuschuss beantragen!

Ob Schleswig-Holstein seine Förderung auch in 2020 fortsetzt, hängt davon ab, ob weitere Fördermittel vorgesehen werden. Eine Antragstellung im Einbruchschutzprogramm ist generell nur möglich, wenn noch nicht mit dem Vorhaben begonnen wurde. Das hieße abwarten oder die staatliche Förderung der KfW nutzen. Denn, trotz Förderstopp der Landesförderung, die KfW stellt ebenfalls Fördergelder zum Einbruchschutz bereit – und das bundesweit. Die KfW bezuschusst die ersten 1.000 Euro der Investition mit 20 %, darüber hinausgehende, förderfähige Ausgaben mit 10 %. Die KfW-Förderung „Einbruchschutz – Investitionszuschuss“ ist vor Maßnahmenbeginn und online im KfW-Zuschussportal zu beantragen. 

Zum Programm Einbruchschutz in Schleswig-Holstein

Zum KfW-Programm Altersgerecht Umbauen – Investitions­zuschuss – Einbruchschutz

 

Foto: Wolfgang Dirscherl - pixelio.de