Förder- und Bonusprogramm der Stadt Ingelheim

Montag, Oktober 17, 2016

Lohnende Zuschüsse zur Vor-Ort-Energieberatung und zur energetischen Sanierung von Wohngebäuden

Förder- und Bonusprogramm der Stadt Ingelheim

Ingelheim am Rhein stellt seinen ortsansässigen Hauseigentümern ein Förder- und Bonusprogramm zur energetischen Wohngebäudesanierung bereit. Bis 2020 will die Reinland-pfälzische Kommune mit ökologischen Vorgaben bei der Bauleitplanung und einer Erhöhung der Sanierungsrate des Gebäudebestands seine klimaschädlichen Emissionen um mindestens 3 % reduzieren. Und das lässt sich die Stadt auch was kosten, sie beteiligt sich nämlich an den Investitionen der Hauseigentümer. Das städtische Förder- und Bonusprogramm ist eine wahre Wundertüte und enthält gleich drei unterschiedliche Programme, allesamt lohnende  Zuschüsse von der Energieberatung bis hin zur Effizienzhaussanierung.

„Sanierungsberatung +Plus“ 

Ingelheim stock den BAFA-Zuschuss für eine Vor-Ort Energieberatung um 30 % des Beratungshonorars auf. Da das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) seinen Zuschuss in Höhe von 60 % der förderfähigen Beratungskosten gewährt und die Stadt weitere 30 % übernimmt, muss der Eigentümer selbst nur noch 10 % der Kosten für den Energieberater tragen.

Bonusprogramm „Energieeffizientes Eigenheim +Plus“ 

Ingelheim stock das Förderprogramm „Energieeffiziente Gebäudesanierung“ des Landkreises Mainz-Bingen mit einem zusätzlichen Bonus auf. Nochmal die Hälfte des bereits ausgezahlten Zuschusses durch die Kreisverwaltung können Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern und Wohnungseigentümergemeinschaften als +Plus von der Stadt Ingelheim erhalten.

Förderprogramm „Energieeffiziente Mehrfamilienhäuser“ 

Eigentümer von selbst genutzten oder vermieteten Mehrfamilienhäuser können vor Beginn ihrer Modernisierungsarbeiten einen Zuschuss im Ingelheimer Förderprogramm „Energieeffiziente Mehrfamilienhäuser“ beantragen. Gefördert werden das Erreichen eines KfW-Effizienzhauses oder die Durchführung von Einzelmaßnahmen, wie z.B. die Wärmedämmung von Außenwänden, Dachflächen und Geschossdecken, die Erneuerung von Fenstern, Außentüren, Lüftungsanlagen, sowie die Erneuerung von Heizungsanlagen in Kombination mit erneuerbaren Energien. Zusätzliche werden Boni für einen Hydraulischen Abgleich, einen Lufdichtheits-Test, für Thermographieaufnahmen und den Einbau von Dämmmaterialien aus nachwachsenden Rohstoffen ausgezahlt.

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Foto: © Katharina Bregulla - www.pixelio.de