Förderbonus für Unternehmer, die auf Erneuerbare Energien umsteigen

Donnerstag, April 2, 2015

Mehr Energieeffizienz in Nichtwohngebäuden wird ab Juli 2015 mit niedrigen Zinsen und hohen Tilgungszuschüssen finanzierbar. Die Mittel dafür kommen aus dem aus CO2-Gebäudesanierungsprogramm.

Förderbonus für Erneuerbare in Unternehmen

Ab 1. Juli 2015 fördert die KfW im Auftrag des BMWi verstärkt die energetische Sanierung und den energieeffizienten Neubau von Nichtwohngebäuden. Unternehmen und Kommunen profitieren dann von niedrigen Zinsen sowie von Tilgungszuschüssen von bis zu 17,5 %, wenn sie ihre Gebäude auf das Niveau eines KfW-Effizienzhauses modernisieren oder einzelne Sanierungsmaßnahmen an der Gebäudehülle oder der Anlagentechnik umsetzen. Vorrangiges Ziel ist die Erhöhung der Energieeffizienz.

Auch beim Neubau von Gebäuden mit niedrigem Energiebedarf setzen KfW und BMWi gemeinsam sehr deutliche Investitionsanreize. “Wir freuen uns, dass wir neben der sehr erfolgreichen Förderung von Wohngebäuden zukünftig auch das energetische Bauen und Sanierung bei Nichtwohngebäuden für alle Unternehmen anbieten können”, sagt Dr. Ingrid Hengster, Vorstandsmitglied der KfW Bank. Gewerbliche Unternehmen können unabhängig von ihrer Größe die Förderkredite im “KfW-Energieeffizienzprogramm – Energieeffizient Bauen und Sanieren” ab 1. Juli 2015 über ihre Hausbanken beantragen. Hinweis: Die Zinssätze werden zum Start des Programms bekanntgeben.

Ab 1. Oktober 2015 werden dann Kommunen, soziale Einrichtungen und kommunale Unternehmen die Möglichkeit haben, auch energieeffiziente Neubauten über die KfW fördern zu lassen.

Foto: Rainer Sturm I pixelio.de